16. Mai 2012, 11:10 Uhr

Masseur zieht Vorwürfe gegen John Travolta zurück

Nach den Vorwürfen der angeblichen sexuellen Belästigung, hat nun einer der drei Kläger seine Anzeige zurückgezogen. Grund dafür soll ein Streit des Masseurs mit seinem Anwalt gewesen sein.

Ein kalifornischer Masseur hat seine Klage wegen angeblicher sexueller Belästigung gegen Hollywood-Star John Travolta zurückgezogen. Grund seien Unstimmigkeiten zwischen ihm und seinem bisherigen Mandanten, sagte Anwalt Okorie Okorocha am Dienstag dem US-Magazin "People". Der Masseur hatte Travolta in seiner Klage vor wenigen Tagen noch vorgeworfen, er sei nach einer Massagebehandlung in einem Hotel in Beverly Hills von dem Hollywood-Star sexuell belästigt und vergeblich zum Sex gedrängt worden. Ein Sprecher des Schauspielers hatte daraufhin erklärt, der US-Star sei im Januar dieses Jahres gar nicht in Kalifornien gewesen, sondern habe sich an der Ostküste der USA aufgehalten. Daraufhin reichte Anwalt Okorocha einen Tag später im Namen eines zweiten, von insgesamt drei Masseuren, eine ähnliche Klage ein. Beide Kläger forderten je zwei Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro) Schadenersatz.

Travoltas Anwalt Martin Singer begrüßte die Einstellung des ersten Verfahrens. Er gehe davon aus, dass sein Klient auch im Hinblick auf die zweite Klage reingewaschen werde, "sowie im Hinblick auf jegliche andere Person, die haltlose Klagen gegen John Travolta vorbringt". Der Schauspieler ist aus Filmen wie "Saturday Night Fever" und "Pulp Fiction" bekannt und verheiratet mit Kollegin Kelly Preston. Das Paar hat drei Kinder.

vg/AFP
 
 
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