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"Dallas"-Star Larry Hagman ist tot

Mit seinem hinterhältigem Lächeln war er als J.R. Ewing das Aushängeschild von "Dallas" - eine der erfolgreichsten US-Serien überhaupt: Larry Hagman. Der Schauspieler ist gestern dem Krebs erlegen.

J.R. ist tot: Larry Hagman, der mit der Fernsehserie "Dallas" vor drei Jahrzehnten weltweit zum Star wurde, ist am Freitag gestorben, wie die "Dallas Morning News" unter Berufung auf die Familie des Schauspielers berichteten. Hagman wurde 81 Jahre alt, fast bis zuletzt hatte er gedreht. Er starb im Kreise seiner Familie in einem Krankenhaus in Dallas - nur 50 Kilometer von seinem Geburtsort Fort Worth entfernt.

"Larry war zurück in seinem geliebten Dallas, wo er wieder die Kultrolle spielte, die er am meisten liebte", zitiert die Zeitung die Familie. "Larrys Familie und enge Freunde haben mit ihm das Erntedankfest in Dallas verbracht. Als er ging, war er von seinen Lieben umgeben. Es war ein friedlicher Abschied, genau wie er es sich gewünscht hatte." Hagman war 59 Jahre mit der Schwedin Maj Axelsson verheiratet. Beide haben eine Tochter, einen Sohn und fünf Enkeltöchter.

"Er war ein Verführer des Lebens und brachte Freude zu jedem, den er kannte", sagte seine Filmfrau Linda Grey am Samstag der #link;http://www.nytimes.com/2012/11/25/arts/television/larry-hagman-who-played-jr-ewing-on-dallas-dies-at-81.html;"New York Times"#. "Ich werde ihn unglaublich vermissen. Er war ein Original und hat das Leben voll ausgekostet."

Kultsoap um Macht, Gier, Geld und Sex

International bekannt wurde Hagman durch seine Rolle des fiesen Ölbarons J.R. Ewing in der US-Familien-Saga "Dallas". Als intriganter Ober-Bösewicht mit fiesen Lächeln war er das Aushängeschild der in den achtziger Jahren erfolgreichsten US-Serie, die es auf bis zu 85 Millionen Zuschauer pro Folge brachte. Damals ein absoluter Rekord. Zwischen 1981 und 1991 wurden in Deutschland alle 14 Staffeln mit insgesamt 357 Folgen ausgestrahlt.

Die einstige Kultsoap um Macht, Gier, Geld und Sex wird seit Juli 2012 fortgesetzt. Mit dabei: Hagman alias J.R. als greises Familienoberhaupt, den das besondere Gespür für das Hinterhältige aus dem Pflegeheim treibt. Die Dreharbeiten im Oktober vergangenen Jahres wurden jedoch bereits von der Krebserkrankung des Stars überschattet. Zunächst hieß es, es handele sich um eine gut behandelbare Krebsart.

Obwohl der Schauspieler in zahlreichen Hollywoodproduktionen mitwirkte, war es die Serie "Dallas", die Hagman zum Multimillionär machte. Sein Gesicht wurde zu einem Markenzeichen des reichen, schlitzorigen, machtbewußten Typen, der sich niemals die Butter vom Brot nehmen ließ - egal ob er in Gastrollen in "Desparate Housewifes", der "Lindenstraße" oder im "Schloss am Wörthersee" auftrat.

"J.R. bis ich sterbe"

Privat war Hagman indes ein völlig anderer Typ. Freunde schildern ihn als warmherzig und witzig. Mit seiner Frau Maj engagierte er sich für zahlreiche politische und soziale Projekte. Er warb für Organspenden, war seit über 50 Jahren in der links-alternativen "Peace and Freedom Party" politisch aktiv und stand als das Gesicht der amerikanischen Bewegung für regenerative Energien vor. Als Verfechter für den Einsatz von Sonnenenergie drehte er vor zwei Jahren zusammen mit dem deutschen Regisseur Sönke Wortmann Werbespots für ein deutsches Solarunternehmen. Mit Öl hatte Larry Hagman also wenig am Hut.

So gesehen war Hagmans erster Serienerfolg als charmant leicht tollpatschiger Astronaut Tony Nelson in "Bezaubernde Jeannie" aus den sechziger Jahren wohl näher an Hagman als das fiese Lächeln von J.R.Ewing.

Doch Hagman liebte die J.R.-Rolle, wie er vor wenigen Monaten der dpa sagte: "Ich will noch 13 Jahre Dallas spielen. Dann bin ich 94 und dann ist es vorbei." Er könne sich nicht dagegen wehren: "Es ist eine wunderbare Rolle, ich verdiene viel Geld damit, kann um die Welt reisen - und es ist einfach. Ich kenne die Rolle. Er ist ein Womanizer, eine Ratte. Aber er hat viel Spaß." Er wolle gar nicht aufhören: "Ich werde J.R. sein, bis ich sterbe."

Henlue/DPA/DPA

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