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Snoop Dogg empört Homosexuelle

"Rap und Homosexualität passen nicht zusammen": Amerikas bekanntester Hip-Hop-Künstler Snoop Dogg hat mit einem Interview die Schwulen-und Lesbengemeide gegen sich aufgebracht.

Von Frank Siering, Los Angeles

  "Snoop Dogg" sieht die Hip-Hop-Szene für homosexuelle Musiker noch nicht bereit.

"Snoop Dogg" sieht die Hip-Hop-Szene für homosexuelle Musiker noch nicht bereit.

  • Frank Siering

Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet: Ausgerechnet Snoop Dogg, der seit einiger Zeit auf Reggae macht und sich jetzt Snoop Lion nennt, hat sich mit einer schwulenkritischen Aussage ordentlich Ärger eingehandelt. Der Rapper, der sich vor Kurzem noch für die gleichgeschlechtliche Eheschließung ausgesprochen hatte und eigentlich als relativ liberal gilt, sagte der Musikwebsite NME.com, dass Homosexualität niemals ganz akzeptiert werden würde in der Rapszene.

Snoop glaube demnach, dass die "sehr maskulinen" Aspekte der Hip-Hop-Welt "echte Herausforderungen" für schwule und lesbische Musiker seien. Der Musiker wörtlich: "Das ist wie bei einem Football-Team. Du kannst nicht die ganze Zeit mit knallharten Jungs in der Kabine verbringen, und dann ganz plötzlich sagen: ‘Hey, ich mag dich.’ Das ist einfach viel zu hart", so Snoop.

Die jüngsten Kommentare von Snoop haben für Aufsehen in der Schwulen- und Lesbengemeinde gesorgt. Die Organisation "GLAAD", die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt, zeigte sich "überrascht und geschockt" von Snoops Aussagen. In diversen Blogs wurde der Musiker, der dafür bekannt ist, Frauen in seinen Songs als Schlampen zu degradieren, zum Teil wüst beschimpft.

Der bekennende Kiffer Snoop Lion scheint die Aufregung nicht verstehen zu wollen."Ich habe kein Problem mit Schwulen und Lesben. Ich habe viele schwule Freunde, aber es ist nun einmal Fakt, dass unsere Musik mit homosexuellen Welten nicht viel gemeinsam hat".

Grammy-Gewinner Frank Ocean outete sich im vergangenen Jahr als homosexuell. Snoop sieht das nicht als Gegenbeweis für seine Aussage an. "Er ist ein Sänger. In der Gesangswelt wird das eher akzeptiert. Aber in der Rap-Welt halt nicht", so der Löwe, der diesmal wohl zu laut gebrüllt hat.

Frank Siering, Los Angeles

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