X-Men-Regisseur taucht nach Missbrauchsvorwürfen ab

Bryan Singer meidet vorerst die Öffentlichkeit. Dem Regisseur wird vorgeworfen, einen Schauspieler sexuell missbraucht zu haben. Singer dementiert das. Doch ein TV-Sender streicht die Zusammenarbeit.

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19. April 2014
X-Men-Regisseur meidet Öffentlichkeit
"X-Men"-Regisseur Bryan Singer zieht sich nach Beschuldigungen, in den 90er Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben, US-Medien zufolge vorläufig aus dem Scheinwerferlicht zurück. Das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" berichtete, dass der 48-jährige Filmemacher die Teilnahme an zwei Konferenzen an diesem Wochenende in letzter Minute abgesagt habe. Derweil habe der TV-Sender ABC alle Werbespots für seine neue Serie "Black Box" gestrichen, die Singer als Produzenten erwähnen.

Ein 31-Jähriger hatte am Dienstag eine Zivilklage gegen Singer in Hawaii eingereicht. Dort können auch Fälle vorgebracht werden, die Jahre zurückliegen. Ein Anwalt des Regisseurs wies den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs als absurd und erfunden zurück. Singer könne anhand von Flugtickets und Hotelrechnungen nachweisen, dass er in dem genannten Zeitraum 1999 nicht in Hawaii war, wo der Missbrauch angeblich stattgefunden hat.
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