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Feiern, bis der Haftrichter kommt

Am Montag muss Lindsay Lohan vor einem Gericht in Los Angeles erscheinen. Ihr drohen bis zu 240 Tage Haft. Doch die Skandalnudel scheint den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen zu haben.

Von Frank Siering, Los Angeles

  Dauergast seit Jahren: Lindsay Lohan bei ihrem letzten Gerichtsbesuch Ende Januar

Dauergast seit Jahren: Lindsay Lohan bei ihrem letzten Gerichtsbesuch Ende Januar

  • Frank Siering

Den Weg zum Gericht in Los Angeles kennt Lindsay Lohan, 26, mittlerweile nur zu gut. Mehrfach schon musste die Skandalnudel sich wegen diverser Delikte vor der Justiz verantworten. So auch erneut am Montagmorgen (Ortszeit). Diesmal geht es um einen ominösen Autounfall mit einem Porsche im vergangenen Juni auf dem Pacific Coast Highway. Sollte sie verurteilt werden, könnte Lohan für 240 Tage ins Gefängnis wandern.

Damals hatte Lohan der Polizei gesagt, sie habe nicht am Steuer gesessen und sei für den Unfall, der einen geliehenen nagelneuen Porsche Panamera komplett zerstörte, nicht verantwortlich. Die Staatsanwaltschaft in Santa Monica klagte sie kurz danach wegen "Rücksichtslosigkeit im Strassenverkehr", "Falschaussage" und "Beamtenbeleidigung" an.

Lohan - sie verbringt momentan sehr viel Zeit bei ihrer Familie in New York - hatte eigentlich einen Flug für Samstagabend vom Big Apple nach Los Angeles gebucht. Doch entschied sie sich in letzter Minute, lieber in Manhattan in einem Nachtclub ihre Lieblingsband "City of the Sun" zu feiern - und dafür den Flug zu verpassen.

Die Anhörung der 26-Jährigen in Los Angeles ist jedoch für 8.30 Uhr Ortszeit angesetzt. Sollte die Schauspielerin nicht auftauchen, so hatte der Richter bereits gedroht, werde er unverzüglich einen Haftbesfehl ausstellen. Auf den letzten Drücker bestieg Lohan deshalb am Sonntagabend am Flughafen JFK in New York einen Flieger nach Los Angeles, um pünktlich vor Gericht zu erscheinen.

Lohan muss sich neuen Anwalt suchen

In Kalifornien droht allerdings weiteres Ungemach für Lohan: Ihr New Yorker Anwalt wurde vom Richter in Kalifornien mehr oder weniger aus dem Saal getrieben. Mark Heller sei, so der Richter, "nicht kompetent genug, was die Gesetze in Kalifornien angehe".

Lohan hatte bis zum Sonntag noch immer keinen neuen Anwalt gefunden. Angeblich habe Heller eine Kanzlei in Los Angeles vorgeschlagen, aber Lohan sah bislang nicht die Notwendigkeit, den Anwälten von Wallin & Klarich das Mandat auszusprechen.

Die Los Angeles Times zitierte noch am Wochenende Matthew Wallin mit den Worten: "Wir warten auf das Zugeständnis von Frau Lohan." Es scheint fast so, als habe sich im Durcheinander im Leben von Lohan seit ihren letzten Verurteilungen nicht viel verändert.

Zweimal musste sie in der Vergangenheit wegen Trunkenheit am Steuer schon einen Schuldspruch einstecken. Außerdem war sie wegen Diebstahls von Schmuck zu einer Bewährungsstrafe verknackt worden. Nun droht die erneute Verurteilung - und der wohl endgültige Abschied vom großen Hollywood-Comeback.

Frank Siering, Los Angeles

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