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Blond und nackig

Panne beim "Playboy": Das mit Spannung erwartete Lindsay-Lohan-Cover konnte nicht geheim gehalten werden. Seit Mittwoch kursiert es im Internet. Ein weiteres LiLo-Geheimnis plaudert die Nackte selbst aus - in ihrem Tagebuch.

Von Frank Siering, Los Angeles

  Nachdem sie sich monatelang meist nur in Gerichtssälen zeigte, macht Lindsay Lohan nun mit anderen Fotos Schlagzeilen

Nachdem sie sich monatelang meist nur in Gerichtssälen zeigte, macht Lindsay Lohan nun mit anderen Fotos Schlagzeilen

Lasziv räkelt sich Lindsay Lohan auf dem neuen Playboy-Titelbild. So, wie Gott sie schuf. Nackig, nur mit schwarzen Pumps bekleidet. Die vor dem Gesetz schon häufig gestrauchelte Schauspielerin sitzt auf einem knallroten "Playboy"-Bunny-Stuhl. Die Beine gespreizt, die Brüste halbwegs bedeckt. Die blonde Mähne verführerisch in die Kamera wischend. Marilyn Monroe hätte es nicht besser machen können.

Und genau diese Hollywood-Ikone wollte "LiLo" mit dem Millionen-Dollar-Fotoshooting (so viel soll die arbeitslose Schauspielerin für die Fotos angeblich kassiert haben) "channeln", wie sie selbst sagt.

Das Problem: Eigentlich wollte der "Playboy" diese Bilder noch bis zum 15. Dezember geheim halten. Dann erst erscheint die Januar/Februar-Ausgabe des US-Kultmagazins. Durch eine Panne gelangten die Aufnahmen aber schon am Mittwoch ins Internet. Und waren natürlich in Windeseile auf allen möglichen Klatschseiten zu sehen.

Geheime Tagebücher, geheime Affären

Ob Hugh Hefner nun selbst für diese kleine zusätzliche PR-Aktion gesorgt hat, indem er das Titelblatt vorzeitig ins Netz stellen ließ, oder ob ein übereifriger Mitarbeiter des Hauses seine Finger im Spiel hatte, Lohan selbst dürfte mit dem Coverfoto sehr zufrieden sein. Endlich zeigt es die 25-Jährige mal wieder in toller Pose und nicht nägelkauend vor dem Bewährungsrichter, der sie in den Hausarrest oder ­ noch schlimmer ­ ins Gefängnis schickt.

Lohan muss aus einem tiefen Publicity-Loch herausklettern. Selbst wenn es ein nackiges Playboyfoto braucht, das sie wieder auf die People-Seiten katapultiert, "alles ist besser als ein Knastfoto", soll der ursprüngliche Rotschopf ihren Freunden verraten haben.

Noch mehr gesteht Lohan, so will es die Klatschpostille "Star Magazine" wissen, in ihren geheimen Tagebüchern, aus denen jetzt zitiert wird. Demnach bestätigt Lohan darin, daß sie den 2008 verstorbenen Heath Ledger ("The Dark Knight") heimlich geliebt haben will. Wörtlich wird Lohan im Star mit den Worten zitiert: "Heute ist Heath gestorben. Ich liebe ihn. Er war die Liebe meines Lebens." Und weiter: "Er hat mir soviel beigebracht, er war all das, was ich immer wollte ­ und so viel mehr."

Jobsuche in Hollywood

Bisher war nicht bekannt, dass Ledger und Lohan kurz vor seinem Tod eine Affäre hatten. Ledger war an einer Überdoses von Medikamenten in seiner Wohnung in New York City gestorben. Lohan schreibt dazu in ihrem Tagebuch: "Wenn ein Mensch stirbt, dann hört die Welt auf sich zu drehen. Ich bin wie gelähmt."

Ob das plötzliche Auftauchen des "Tagebuchs" in direktem Zusammenhang mit dem Durchsickern des "Playboy"-Titelfotos steht, ist ungeklärt aber in Hinblick auf die oftmals hinterlistige PR-Politik in Hollywood nicht unwahrscheinlich.

Fest steht, dass Lohan dringend einen neuen Job braucht und sich natürlich mit diesen Nachrichten erneut ins Gespräch bringt.

Einzug ins Big Brother Haus?

Längst nämlich verfolgen sie die TV-Kameras nicht mehr, wenn sie ­als Auflage ihrer Bewährung am frühen Morgen ins Leichenschauhaus nach Downtown Los Angeles kommt, um hier ihre Arbeitsstunden abzureißen.

Hollywood-Produzenten meiden die anfällige Amerikanerin derzeit immer noch, wenn es darum geht neue Rollen zu vergeben. "Sie ist ein großes Risiko, das sich schwer versichern läßt", so ein Studio-Insider. Eine Hiobsbotschaft für jeden professionellen Schauspieler. Keine Versicherung, keine Rollen.

Kein Wunder, dass Lohan dieser Tage darüber nachdenkt, als "Celebrity" ins "Big Brother Haus" einzuziehen. Dann ist sie wenigstens ab und zu mal wieder im TV zu sehen. Bis die genervten Hausbewohner sie vor die Tür setzen.

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Von Frank Siering, Los Angeles
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