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"Friends"-Star kann sich an drei Staffeln nicht erinnern

Jahrelang hatte Matthew Perry mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Jetzt gestand der Serienstar, dass er sich deshalb an mindestens drei Staffeln von "Friends" nicht erinnern kann.

Matthew Perry

Matthew Perry steht erstmals in London mit einem eigenen Theaterstück auf der Bühne.

Als Chandler Bing wurde er einem Millionen-Publikum weltweit bekannt: Zehn Jahre lang stand Matthew Perry für die Erfolgs-Sitcom "Friends" vor der Kamera. Der Schauspieler war erst 24 Jahre alt, als die Serie 1994 startete und ihn zum Star machte. Gemeinsam mit seinen Kollegen Jennifer Aniston, David Schwimmer, Courteney Cox, Matt LeBlanc und Lisa Kudrow erlebte er die bisher erfolgreichste Zeit seines Berufslebens - eigentlich. Denn wie Perry jetzt gestand, kann er sich an ganze Jahre aus der Zeit nicht erinnern.

Der 46-Jährige war beim britischen Sender "BBC Radio 2" zu Gast und wurde gefragt, welche Folge von "Friends" er am wenigsten mochte. "Ich glaube die Antwort darauf ist, dass ich mich an drei Jahre davon nicht erinnere", sagte Perry. "Ich war einige Zeit ziemlich neben der Spur. Meine Antwort liegt also irgendwo zwischen Staffel drei und sechs."

Matthew Perry war süchtig nach Alkohol und Schmerztabletten

Dass Matthew Perry mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte, ist bekannt. Im Interview mit dem amerikanischen Magazin "People" gab er 2013 zu, süchtig nach Alkohol und Schmerzmitteln gewesen zu sein. "Ich war nie high bei der Arbeit, aber schmerzhaft verkatert", sagte er. Irgendwann sei es so schlimm geworden, dass alle es wussten. Mehrmals begab er sich zwischen den "Friends"-Dreharbeiten in den Entzug.

Heute gilt Matthew Perry schon seit längerem als trocken, engagiert sich selbst für Suchtkranke. Momentan arbeitet er in London an seinem ersten eigenen Theaterstück "The End of Longing". Ab Februar wird er dafür regelmäßig  in der britischen Hauptstadt auf der Bühne stehen. Das ist auch der Grund, warum er nicht zur Aufzeichnung eines TV-Specials in die USA reisen konnte. Dort treffen seine ehemaligen "Friends"-Kollegen zu Ehren eines Regisseurs erstmals seit dem Serienende 2004 wieder vor der Kamera aufeinander.

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