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Meryl Streep sieht möglichem Streit in Berlinale-Jury gelassen entgegen

Erstmals sitzt Meryl Streep bei der Berlinale in der Jury eines Filmfestivals. Für etwaigen Streit bei den Sitzungen sieht sich die vierfache Mutter gerüstet. Sie wisse, wie sie solche Situationen schlichten könne, sagte die 66-Jährige.

Schauspielerin Meryl Streep

Schauspielerin Meryl Streep will als Präsidentin der Berlinale-Jury vor allem Spaß haben 

Hollywoodstar Meryl Streep will als Präsidentin der Berlinale-Jury eine gute Zeit haben - und sieht sich bei Streitigkeiten gut gewappnet. Sie sei vierfache Mutter und wisse also, wie man Streit schlichtet, sagte Streep der "Zeit". Was das Schlimmste während einer Jurysitzung wäre? "Ein Jurymitglied, das seine Langeweile ausstellt. Langeweile haben nur Langweiler, ich finde sie unerträglich." Sie beabsichtige, bei dem am Donnerstag startenden Filmfestival Spaß zu haben und die anderen Jurymitglieder ebenfalls dazu zu ermuntern. 

Zu Kritik, bei großen Festivals liefen zu wenige Filme von Frauen, sagte Streep: "Tatsache ist, dass es - zumindest in den Vereinigten Staaten - ebenso viele weibliche Absolventen von Filmschulen und Preisträgerinnen von Debütfestivals mit Erfindungsgabe und dem Ehrgeiz gibt, interessante Geschichten in die Welt zu bringen."

Meryl Streep kritisiert Filmbranche

Dass die Arbeit dieser Frauen dann nicht weiter beachtet werde, sei der Fehler der Studios, Kritiker, Blogger, Filmexperten und -agenten, so die 66-Jährige. 

Die dreifache Oscarpreisträgerin sitzt zum ersten Mal in der Jury eines Filmfestivals.

Wie Meryl in jungen Jahren: Die schönen Streep-Töchter
  Lässige Haltung, der Blick geht ins Leere: Mamie, Grace und Louisa Gummer posieren bereits wie erfahrene Models.

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mod/DPA
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