. .
Leute - Stars und Promis
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
18. November 2008, 10:52 Uhr

Scheich fordert seine Millionen zurück

Ein Jahr hatte er im Palast des Scheichs und von dessen Geld gelebt: Michael Jackson soll vom Sohn des Königs von Bahrain sieben Millionen Dollar erhalten haben. Jetzt will der Scheich sein Geld zurück und zieht vor Gericht.

Michael Jackson, Bahrain, Scheich, Geld, Millionen, Schulden

Soll per Video in den Gerichtssaal geschaltet werden: Michael Jackson© AP

Ein arabischer Scheich hat US-Popstar Michael Jackson, 50, vor einem Londoner Gericht wegen Vertragbruchs auf sieben Millionen Dollar (5,5 Millionen Euro) verklagt. Der Sohn des Königs von Bahrain, Abdullah bin Hamad al-Chalifa, beschuldigt den amerikanischen Superstar, "Vorauszahlungen" nicht beglichen zu haben. Anwälte des Sohnes des Königs von Bahrain erklärten, Jackson habe das Geld als Vorschuss für eine Autobiografie und ein gemeinsames Album mit Al Chalifa erhalten, die Verträge habe der einstige Popstar aber nicht eingehalten. Jackson sagt, das Geld sei ein Geschenk gewesen.

Weder Jackson noch Al Chalifa waren bei Prozessbeginn anwesend. Jacksons Anwälte sagten, sie bemühten sich um eine Erlaubnis für Jackson, per Videolink von den USA aus in dem Prozess aussagen zu dürfen. Al Chalifas Anwalt Bankim Thanki sagte, der Scheich habe das erste Mal mit dem Popstar während dessen Prozess wegen Kindesmissbrauchs gesprochen, der 2003 in Kalifornien begann und 2005 mit einem Freispruch endete. Al Chalifa habe helfen wollen, Jacksons Karriere neu zu starten und Millionen für Jacksons Gerichtskosten gezahlt. Er habe Jackson nach Bahrain kommen lassen und mitsamt seiner Familie und Begleitung unterstützt. Dazu hätten auch 350.000 Dollar für einen Urlaub in Europa für Jackson und seine Freunde gehört. "Zu den Kosten zählten sogar die Auslagen, um Jacksons Friseur kommen zu lassen", sagte Thanki. "Das ist nicht ein konventioneller geschäftlicher Rechtsstreit."

Ein Jahr Gast im Königreich

Fast ein Jahr sei Jackson in Bahrain als Gast Al Chalifas in Bahrain geblieben, zeitweise hätten beide in Abu Dhabi in einem Palast des Königs gewohnt. In dieser Zeit habe Al Chalifa Jackson einige Geschenke gemacht, sagte der Anwalt, der größte Teil der Zuwendung sei aber Gegenstand einer Geschäftsvereinbarung gewesen. Seit Jahren steckt Jackson in finanziellen Schwierigkeiten. In der vergangenen Woche gab er das Verfügungsrecht über sein seit langem leerstehendes Anwesen Neverland in Kalifornien auf.

DPA/AP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Michael Jacksons treuester Fan Aspirin aus Neverland

Jennifer hat Michael Jackson bereits 16 Jahre ihres Lebens geschenkt. Tausende Euro, jede Menge Flugstunden, Schweiß und Tränen hat sie in ihre Verehrung gesteckt. stern.de zu Besuch bei einem Michael-Jackson-Follower. mehr...

Michael Jackson "King of Pop" im Rollstuhl

Der Oberkörper ist nach vorn gebeugt, das Gesicht mit einem Mundschutz verhüllt, auf dem Kopf trägt er ein Basecap. Die "New York Daily News" druckte Bilder von Michael Jackson - im Rollstuhl sitzend und in offenbar schlechtem Gesundheitszustand. Aber ist der vermummte Mann wirklich der einstige King of Pop? mehr...

Michael Jackson Reloaded Thriller mit vorhersehbarem Ausgang

Vor 25 Jahren schrieb Michael Jacksons Album "Thriller" Musikgeschichte. Es ist das bis dato meistverkaufte Album aller Zeiten. Mit der künstlich aufgepimpten Deluxe-Ausgabe zum Jubiläum verhält es sich allerdings wie mit dem Künstler selbst: Es ist blass und macht traurig. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft