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Michael Schumachers Ex-Manager leidet "wie ein Hund"

Michael Schumacher - seit seinem Skiunfall vor über zwei Jahren ist wenig über den Gesundheitszustand der Formel-1-Legende bekannt. Ex-Manager Willi Weber macht es einem Bericht der "Gala" zufolge schwer zu schaffen, dass er nicht weiß, wie es seinem früheren Schützling geht.

Michael Schumacher und Willi Weber

Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Michael Schumacher und sein damaliger Manager Willi Weber 2004 beim Großen Preis von Bahrain

Mehr als zwei Jahre sind vergangen seit dem tragischen Skiunfall von Michael Schumacher. Die Öffentlichkeit erfährt seither nur wenig über den Gesundheitszustand des früheren Formel-1-Weltmeisters. Sein Entdecker und Ex-Manager Willi Weber findet das nicht gut, wie er der Zeitschrift "Gala" sagt: "Ich glaube, dass sich die Fans von Michael freuen würden, wenn es mal eine ehrliche Nachricht über seinen Gesundheitszustand gäbe. Dann könnten auch wir, die Menschen, mit denen Michael jahrelang gearbeitet hat, besser mit der Situation umgehen."

Michael Schumacher und Weber kennen sich seit Jahrzehnten

Über mehr als 20 Jahre war Weber einer der engsten Vertrauten Schumachers. Er entdeckte den Kerpener als junges Rennfahrertalent und lenkte anschließend die Karriere des späteren Weltstars. Schon lange habe Weber nach eigener Aussage keinen direkten Kontakt mehr zu seinem ehemaligen Schützling - aus allen möglichen Gründen passe ein Besuch immer wieder nicht, so Weber zur "Gala".

"Ich habe Michael von Anfang seiner Karriere an betreut", so Weber weiter. "23 Jahre lang hatten wir ein sehr enges Verhältnis und ich bin bei ihm und seiner Familie ein und ausgegangen. Nun möchte Corinna nicht mal, dass ich ihn kurz besuche." 

Willi Weber: "Vertraut man mir etwa nicht?"

Es nehme ihn sehr mit, dass er so wenig über Schumachers Gesundheitszustand wisse: "Verstehen Sie mich nicht falsch, Corinna hat natürlich das Recht dazu, und ich habe großes Verständnis für ihre Situation. Aber ich leide darunter nun einmal wie ein Hund, weil ich es nicht ehrlich finde. Vertraut man mir etwa nicht? Wir haben ja auch eine geschäftliche Verbindung, da gäbe es einiges zu besprechen, doch selbst dazu kommt es nicht."

Das alles mache ihn sehr traurig, so Weber: "Ich hoffe, eines Tages klingelt mein Telefon, und Michael ist dran und sagt: 'Willi, komm runter. Es gibt einiges zu tun und zu besprechen.' So wie es früher gewesen ist."

tim
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