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Stephen Baldwin verklagt Kevin Costner

Hollywood-Drama im Gerichtssaal: Kevin Costner muss sich an diesem Montag gegen seinen Kollegen Stephen Baldwin verteidigen. Es geht um Öl - und viele Millionen.

Von Frank Siering, Los Angeles

  • Frank Siering

Er wollte die Welt verbessern, machte dabei Millionen und steht jetzt vor Gericht: Oscar-Gewinner Kevin Costner wurde von seinem Schauspieler-Kollegen Stephen Baldwin verklagt, weil dieser sich von dem 57-Jährigen hintergangen fühlt. Der 46-jährige Baldwin, so steht es in der Anklageschrift, hatte in Costners Firma "Ocean Therapy Solutions" investiert. Das Unternehmen entwickelt und verkauft Zentrifugen zur Trennung von Wasser und Ölmolekülen. Diese wurden nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im April 2010 von British Petroleum (BP) eingesetzt, um den Ölteppich vor der Küste zu reinigen.

BP hat für 32 "Costner-Zentrifugen" bereits einen Vorschuss von rund 18 Millionen Dollar geleistet. Insgesamt dürfte das Geschäft geschätzte 52 Millionen Dollar in die Kassen des Hollywood-Stars spülen. Baldwin und ein guter Bekannter, Spyridon Controgouris, behaupten nun, Costner hätte ihnen den Megadeal mit BP verheimlicht. Baldwin habe seine Anteile an der Costner-Firma deshalb zu früh verkauft (für 1,4 Millionen Dollar) und somit Millionen Dollar an potenziellem Gewinn verloren.

Baldwin fordert 21 Millionen US-Dollar

Baldwin beschuldigt Costner, nicht mit offenen Karten gespielt zu haben. So solle Costner seinen Investoren nicht erzählt haben, dass entscheidende Treffen mit dem damaligen BP-Manager Doug Suttles anstehen würden, die den Wert der "Ocean Therapy Solutions"-Anteile um ein Mehrfaches ansteigen ließen.

Baldwin glaubt nun, dass er ein Anrecht auf die Gewinne aus dem BP-Deal habe und verlangt gemeinsam mit Contogouris mehr als 21 Millionen Dollar an Rückzahlungen. Costner widerspricht seinem Schauspiel-Kollegen vehement und behauptet, dass alle Geschäftsabwicklungen "fair und gerecht" über die Bühne gegangen seien. So zeigte sich der "Bodyguard"-Star erzürnt darüber, dass Baldwin seine Anteile an "Ocean Therapy Solutions" so schnell wieder verkaufen wollte. Baldwin sei nur daran interessiert gewesen, "schnelles Geld zu verdienen, ohne Rücksicht auf die Liquidität unserer Firma".

Der Prozess, der an diesem Montag beginnt, ist auf zwei Wochen angesetzt. Sowohl Costner als auch Baldwin werden persönlich erscheinen und vor US-Bundesbezirksrichter Martin Feldman aussagen.

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