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16. Februar 2009, 09:32 Uhr

Chris Brown will ein besserer Mensch werden

Erstmals nach der Prügel-Attacke auf seine Freundin Rihanna hat sich Sänger Chris Brown zu dem Vorfall geäußert. In einer Mitteilung entschuldigte er sich und ließ mitteilen, dass er "mit Gottes Hilfe" ein besserer Mensch werden wolle.

Ist kein Unschuldsengel: US-Sänger Chris Brown© Jason Merritt/Getty Images

US-Sänger Chris Brown hat sich nach der Schlägerei mit Freundin Rihanna (20) tief zerknirscht gezeigt. "Worte können nicht annähernd ausdrücken, wie traurig und betrübt ich über das bin, was passiert ist", betonte der 19-Jährige am Sonntag laut "People"-Magazin in einer Mitteilung. "Ich suche Rat bei meinem Pfarrer, meiner Mutter und anderen vertrauten Menschen und ich strenge mich an, mit Gottes Hilfe ein besserer Mensch zu werden."

Brown äußerte sich damit erstmals selbst zu dem Vorfall. Vieles von dem, was in Medien berichtet wurde, sei falsch, betonte er in seiner Mitteilung. "Obwohl ich mich gerne ausführlich darüber auslassen würde, kann ich aus rechtlichen Gründen im Moment nur sagen, dass keine dieser Nachrichten, Zitate in Blogs oder Einträge bei Facebook von mir selbst stammen. Sie wurden fälschlich unter meinem Namen veröffentlicht." Der R&B-Sänger soll Rihanna bei dem Streit vor gut einer Woche so verletzt haben, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Gegen ihn wird wegen des Vorfalls ermittelt. Er war vorübergehend festgenommen und gegen eine Kaution von 50.000 Dollar (ca. 38.000 Euro) wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Sowohl ihn als auch Rihanna wird der Streit teuer zu stehen kommen, schrieb die "Los Angeles Times" am Montag. Beide Sänger hatten ein Ansehen aufgebaut, das ihnen erlaubte, als Zugpferd für Milch und Sportartikel aufzutreten. Sie galten als attraktiv und talentiert, sexy, aber nicht geschmacklos, sowie unternehmungslustig, ohne über die Stränge zu schlagen. Dieses Bild eines unkomplizierten Paares hätten sie mit ihrem handgreiflichen Streit in der Nacht vor der Grammy-Verleihung nun selbst zerstört.

Die Konsequenzen dürften erheblich sein, schrieb die Zeitung. Für beide Künstler stünden Millioneneinnahmen aus Werbespots auf dem Spiel. "Wenn diese beiden erfolgreichen und wohlhabenden jungen Leute in den Augen des Publikums auf einmal unverantwortlich erscheinen, wird ihnen das hundertprozentig schaden", sagte Matt Delzell von der Talent-Agentur Davie Brown. Eine Kaugummi-Firma hat dem 19-jährigen Sänger bereits den Laufpass gegebenen. Eine andere, für die Brown mit einem Milchbart in Werbespots auftrat, kündigte an, die Kampagne in Kürze abbrechen zu wollen. Rihanna, die unter anderen von einer Kosmetikfirma und einem Telefonservice engagiert wurde, hat zwar bisher keine Absagen bekommen, dürfte sich in Zukunft aber auch nicht mehr als Vorbild für junge Frauen in der Werbung einsetzen lassen, schrieb die "Los Angeles Times".

DPA
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
Leseratte79 (16.02.2009, 22:41 Uhr)
Und warum...
...bitte kann man mit ihr jetzt nicht mehr werben? Kann mir das einer mal erklären?
virtualtom (16.02.2009, 20:10 Uhr)
Oh mein Gott!
Mit "Gottes Hilfe" will er sich also bessern. Und wenn's nicht klappt? Dann ist das ja nicht seine Schuld, sondern die von Gott.
Oder wie?
FleurdeLis (16.02.2009, 13:16 Uhr)
Hä?
Er ist traurig über das, was durchgesickert ist? Sollte er nicht traurig über das sein, was er getan hat? Junger Mann, ich glaube, Sie bürden dem lieben Gott zu viel auf...
traldors (16.02.2009, 11:17 Uhr)
Mr. Brown (...)
bekommt man aus dem Ghetto raus, aber leider nicht das Ghetto raus aus Mr. Brown. So far (...)
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