HOME

Der Tag, nachdem das Baby nicht kam

Will und Kate warten, England wartet, die Welt wartet. Das royale Baby hat zwei Tage Verspätung. Da dreht sogar David Beckham durch.

Von Sophie Albers

Warten aufs Geschrei. Vor der Klinik harren neben Journalisten auch Fans aus.

Warten aufs Geschrei. Vor der Klinik harren neben Journalisten auch Fans aus.

Die einmal um die Welt gehypten Baby-Termin-Berechnungen lagen voll daneben. Kein Wunder, dass Prinz William am Samstag so entspannt Polo gespielt hat. Er wusste wohl, dass Frau und Kind noch Zeit haben. Während sich Journalisten und Fans derweil vor dem St. Mary's Hospital in London die Beine in den Bauch stehen, lustige Fotos machen, so lange es sonst nichts zu fotografieren gibt, oder Handyspiele spielen, hat sich die Duchess of Cambridge noch daheim bei ihren Eltern entspannt. Für willkommene Abwechslung sorgt nun David Beckham. Der Ex-Fußballstar verkündete, dass der königliche Nachwuchs seinen Namen tragen solle. "David ist ein ziemlich guter Name ... wenn es ein Junge wird", gab das Sport-Model via "Sky News" bekannt.

Damit liegt auch er voll daneben, denn nicht nur, dass in den britischen Wettbüros die Namen Alexandra beziehungsweise George ganz weit oben stehen, David I. war ein schottischer König, und so weit sind die englisch-schottischen Beziehungen dann doch noch nicht.

Erziehungstipps beim Polospiel

Doch liegt Beckham auch ganz richtig, wenn er Kate und William als Eltern nur das Beste wünscht: "Sie werden großartige Eltern sein, sie haben einen liebevollen Zugang zu Kindern." Das wird immer wieder aus allen möglichen Richtungen in und um den Palast herum bestätigt. Während des Polospiels am Samstag soll Prinz William gestrahlt haben, als sei er selbst schwanger. Er platze schier vor Vorfreude auf die Zeit, die ihm bevorsteht. Und auch ein paar Erziehungstipps soll er eingeholt haben, berichten Hof-Tratsch-Blätter.

Doch es geht auch um harte Zahlen: Wie der "Daily Telegraph" vermeldet, seien königliche Memorabilia eine durchaus lohnende Geldanlage. Für Souvenirs anlässlich von Kate und Williams Hochzeit hätten die Briten schon rund 185 Millionen Euro ausgegeben, zur königlichen Geburt sollen es mehr als 280 Millionen werden. Allerdings handele es sich um eine Anlage auf lange Zeit: Es gilt die Regel "je älter der Royal, desto wertvoller das Erinnerungsstück". Und möglichst persönlich sollte es sein.

Ein Löwe?

Übrigens hat das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in London Kate und William aus der Show genommen. Angeblich um sie prominenter zu präsentieren. Allerdings werden sie am neuen Standort dann wohl zu dritt sein.

Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp bezüglich des Geburtsdatums: Kates Mutter hat kürzlich angedeutet, dass ihr Enkel ein Löwe werde. Und das Sternzeichen beginnt erst ab dem 22. Juli ... All we can do/ is sit and wait.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools