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Lang lebe König Kevin der Erste - oder so

Warten auf das Royal Baby: Wann kommt es? Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Wie wird es heißen? Bei den Buchmachern laufen die Wetten, die Queen kämpft gegen Twitter. Nur eine ist entspannt.

Von Jens Maier

Der 17. Juli wird es. Glaubt man den Buchmachern in Großbritannien, ist das der große Tag. Neun zu eins stehen die Wettquoten dafür, dass der besagte Mittwoch der große B-Day wird: der Geburtstag des royalen Nachwuchses. Gewettet wird auch auf das Geschlecht (die meisten glauben an einen Jungen), die Haarfarbe (blond liegt in Führung) und auf den Namen. Elizabeth oder Diana sind die häufigsten Wetten, während Kevin oder Wayne für eher unwahrscheinlich gehalten werden. England ist im Baby-Fieber.

Offiziell soll es am kommenden Samstag soweit sein. Palastinsider haben den 13. Juli als errechneten Geburtstermin lanciert. Doch schon jetzt sorgt das Baby von William und Kate für Aufregung im Königreich. Fotografen und Reporter belagern seit Tagen das St. Mary's Hospital im Stadtteil Paddington, wo der royale Nachwuchs zur Welt kommen wird. Sie befürchten, dass ein falscher Termin genannt worden sein könnte, um die Presse zu narren. Wie bei der Geburt von Prinz William vor 31 Jahren, als Prinzessin Diana zehn Tage früher als geplant entband und damit die Boulevardblätter überraschte. Der Trick soll nicht ein zweites Mal funktionieren.

Nicht Twitter, eine Staffelei soll es verkünden

Die Queen muss sich aber nicht nur Sorgen die Paparazzi vorm Krankenbett, sondern vor allem um Twitter machen. Der Palast will mit allen Mitteln verhindern, dass die Nachricht von Kates Niederkunft zuerst in sozialen Netzwerken zu lesen sein wird. "Das ist die Geburt eines Kindes, das den Thron besteigen wird. Das ist ein seltenes Ereignis und deshalb ist es schön, es auf eine historische Art und Weise zu begehen", sagte ein Sprecher der Königin. Heißt übersetzt: Wir machen es auf die altmodische Art.

Und die sieht so aus: Nach der Geburt wird eine Depesche der Ärzte an die Königin übermittelt. Dann wird vor dem Buckingham Palast eine Staffelei mit einem Bilderrahmen aufgestellt, in der die offizielle Verlautbarung zu lesen sein wird. "Ihre königliche Hoheit Herzogin von Cambridge Catherine Mountbatten-Windsor hat heute einen Jungen / ein Mädchen zur Welt gebracht. Ihre königliche Hoheit und das Kind sind wohlauf", wird darin in etwa stehen. Sollte die Geburt allerdings nach 22.30 Uhr erfolgen, wird die Öffentlichkeit erst am Folgetag um 9 Uhr informiert - so sieht es das Protokoll vor. Schließlich soll niemand über Nacht die Nachricht von der Geburt des kleinen Prinzen oder der kleinen Prinzessin verpassen.

Das Baby macht alle "Balla Balla"

Doch dass diese Nachricht jemand verpassen könnte, ist ohnehin unwahrscheinlich. Die zwei Sätze auf der goldenen und verschnörkelten Staffelei werden ausreichen, um eine Medienlawine in Gang zu bringen und eine ganze Nation in Verzückung zu versetzen. Das Baby wird ein Star, seine Geburt weltweit in den Hauptnachrichtensendungen gemeldet. Denn egal ob Junge oder Mädchen: Er oder sie wird einmal König oder Königin des Vereinigten Königreichs werden. Erst im vergangenen Jahr wurde dazu die Thronfolgeregelung geändert. Erstmals in der Geschichte der britischen Monarchie würde eine erstgeborene Prinzessin unabhängig davon die Krone tragen, ob danach noch ein männlicher Nachfahre geboren wird. Die Art der Verkündigung mag altmodisch sein, die Thronfolgeregelung ist es nicht mehr.

Auch hinter den Mauern des altehrwürdigen St. Marys Hospitals, wo schon Prinz William und Prinz Harry zur Welt kamen, hat die Palast-Etikette ausgedient. Prinz William, so heißt es, werde bei der Geburt dabei sein. Auch Kates Familie, Mutter Carole Middleton und Schwester Pippa, werden ihr beistehen. Bis es soweit ist, darf die Herzogin sich ausruhen. Ihren letzten offiziellen Termin nahm Kate am 15. Juni bei der Geburtstagsparade der Queen wahr, seitdem verfolgt sie das Bohei um ihre Niederkunft im Kensington Palast - abgeschirmt von der Öffentlichkeit.

Vielleicht lacht sie zu Hause auch über Meldungen wie diese: "Prinzessin Kate - das Baby ist da. Vier Wochen zu früh", titelte das deutsche Klatschblatt "Die Aktuelle" bereits Mitte Juni. Das war wohl ein wenig verfrüht. Bis heute jedenfalls ist das Baby nicht da. Es ist eben, wie die britische Band "The Rainbows" schon 1966 wusste: "Baby Baby Balla-Balla".

Und während die Welt auf das Baby von William und Kate wartet, kündigt sich im britischen Königshaus bereits der nächste Nachwuchs an: Queen-Enkelin Zara Phillips (32) und ihr Mann Mike Tindall (34) erwarten ihr erstes Kind. Die Geburt werde voraussichtlich im kommenden Jahr sein, teilte der Palast in London mit. Zara ist die Tochter von Prinzessin Anne (62), der einzigen Tochter von Königin Elizabeth II. (87).

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