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"Was soll ich mit einem Job für 1000 Euro?"

Mit Hilfe von Peter Zwegat wollte Nadja Abd el Farrag neu durchstarten. Doch nach den Dreharbeiten zu "Raus aus den Schulden" hat sich wenig verändert. Für einen Job für 1000 Euro im Monat ist sich die 51-Jährige immer noch zu fein.

Nadja Abd el Farrag

Nadja Abd el Farrag schaut zusammen mit einem TV-Team die Sendung "Raus aus den Schulden".

Es ist Mittwochabend um kurz nach 20 Uhr. Nadja Abd el Farrag sitzt auf dem Bett ihres Hotelzimmers in Hamburg. Der 17 Quadratmeter große Raum ist vollgestellt mit Weihnachtsdekorationen: ein geschmückter Tannenbaum in der Ecke, Adventskalender an der Wand, eine Lichterkette auf dem Sideboard und jede Menge Weihnachtswichtel. Gemütlich findet die 51-Jährige das.

Im Fernsehen läuft gerade das "Raus aus den Schulden"-Promispezial mit ihr. Abd el Farrag hat ein Kamerateam von RTL eingeladen, die Sendung gemeinsam zu schauen. Es wird ein weiterer Beleg des Scheiterns der einst erfolgreichen TV-Moderatorin und Werbeikone.

Nadja Abd el Farrag hat noch immer keine Arbeit und keine Wohnung

An ihrem beklagenswerten Zustand hat sich trotz Hilfe von Peter Zwegat nichts geändert. Acht Wochen nach Ende der Dreharbeiten hat Abd el Farrag noch immer keine Arbeit und keine eigene Wohnung. Ein Freund lässt sie kostenlos in seinem Hotel im Hamburger Stadtteil St. Georg wohnen.

"Ich möchte einen geregelten Job", sagt Abd el Farrag der RTL-Reporterin von "Guten Morgen Deutschland". Sie wisse, dass dies bedeute, von Montag bis Freitag acht Stunden am Tag zu arbeiten. Das sei genau das, was sie wolle, beteuert die von Dieter Bohlen einst als "Naddel" bezeichnete Frau. Doch in der TV-Sendung schlug sie ein Praktikumsangebot in einem Altenheim aus. "Sie haben die Chance versaut! Sagen Sie mal, haben Sie denn nicht alle Latten am Zaun?", schimpfte Zwegat in der Sendung.


1000-Euro-Job lehnt Abd el Farrag ab

Doch Abd el Farrag hat offenbar noch immer nichts dazu gelernt. Von der Reporterin darauf angesprochen, ob sie einen Job für 1000 Euro im Monat annehmen würde, sagt sie: "Ich nochmal einen Job für 1000 Euro wie da im Altersheim? Was soll ich damit?" Dafür ist sich Abd el Farrag zu fein. Den Ernst ihrer Lage scheint sie noch immer nicht begriffen zu haben.

Noch während "Raus aus den Schulden" läuft, erhält sie ein weiteres Angebot. Sie soll als Model für die "Venus"-Messe arbeiten. Auch das schlägt sie aus. "Spontan würde ich sagen nein. Das habe ich vor zehn Jahren gemacht. Mit 50 nochmal Nackedei? Nein", sagt Abd el Farrag. Verständlich, doch was sie stattdessen machen möchte, sagt die 51-Jährige auch nicht.

Nadja Abd el Farrag

Das Hotelzimmer von Nadja Abd el Farrag ist vollgestellt mit Weihnachtsdekoration.

Sie wird weiter in ihrem kleinen Hotelzimmer sitzen. Zumindest solange sie dort geduldet wird. Über ihren Auftritt bei "Raus aus den Schulden" sagt Abd el Farrag schließlich: "Ich kann mich nicht mehr sehen." 

mai
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