Jetzt auch noch Flugverbot für Justin Bieber

25. Juni 2013, 07:06 Uhr

Die Skandalserie von Justin Bieber will nicht abreißen: Jetzt hat er Hausverbot in einer Skydiving-Anlage. Biebers Manager denkt offenbar darüber nach, seinen Schützling aus der Schusslinie zu nehmen. Von Frank Siering, Los Angeles

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Justin Bieber ist inzwischen 19 Jahre alt und versucht, sein Image als netter Junge abzulegen©

Justin Bieber stolpert derzeit von Skandal zu Skandal: "Bieber fliegt aus Nachtclub", "Bieber high in Video", "Bieber tyrannisiert Nachbarn". Und jetzt auch noch: "Bieber auf Lebzeiten aus Skydiving-Anlage verbannt".

"Las Vegas Indoor Skydiving" bestätigte am Montag, dass der 19-jährige Sänger zusammen mit ein paar Freunden am Wochenende kurz vor Feierabend die Anlage besucht hatte. Als Bezahlung verlangte der Besitzer 1600 Dollar oder ein Promo-Foto von Bieber in der Skydiving-Anlage mitten im Flug, das der Popstar auf seinem Instagram-Konto veröffentlichen sollte.

Bieber habe angeblich dem Foto-Deal zugestimmt, aber das Foto niemals über Instagram veröffentlicht. Außerdem habe seine siebenköpfige Crew kein Trinkgeld gezahlt und habe sich "sehr rüpelhaft aufgeführt", so der Besitzer gegenüber dem TV-Sender E!. Auch deshalb sei Justin Bieber jetzt "auf Lebzeiten von der Anlage verbannt", so die Betreiber in einer Erklärung.

Ärger mit den Nachbarn

Für Bieber sind solche Skandale mittlerweile an der Tagesordnung. Erst kürzlich tauchte ein Video des Musikers auf, indem er völlig benebelt schien. Und in Wien wurde dem kanadischen Teenager zu Beginn des Jahres mitgeteilt, dass er in der Passage nicht länger willkommen sei, nachdem seine Bodyguards angeblich die Kameras und die Handys von diversen Fans zertrümmert hatten.

In seiner Nachbarschaft in Calabassas, einem Vorort von Los Angeles, ist Bieber schon seit geraumer Zeit "Staatsfeind Nummer eins". Immer wieder sei der Sänger in diversen schnellen Autos mit überhöhter Geschwindigkeit durch die vergitterte Nachbarschaft gejagt und hätten den Hausfrieden so sehr durcheinandergewirbelt, dass die Hauseigentümer jetzt ernsthaft darüber nachdenken, den "rüpeligen Millionärs-Teenie" aus ihrer ruhigen Mitte zu verbannen.

Selbst Bieber-Manager und Freund Scooter Braun scheinen die Kapriolen seines Zöglings jetzt auf die Nerven zu gehen. Vor allem die immer wieder ausurfernden Parties mit Marihuana und Alkohol machen ihm derzeit solch große Sorgen, dass er darüber nachdenken soll, Bieber für mehrere Wochen in eine Entzugsklinik zu stecken. Das habe ein Freund unlängst der Klatschseite "Radaronline.com" berichtet.

Familie in Sorge

Bieber rebelliere im Moment auch gegen seinen langjährigen Berater und Freund – und unterliege somit auch "den falschen Einflüssen", so ein Bekannter Biebers. Einige Familienmitglieder des streng gläubigen Interpreten fürchten sogar, dass der 19-Jährige seinem weltweiten Ruhm nicht mehr gewachsen sei und kurz davor stehe, "völlig die Kontrolle zu verlieren."

Auch beim jüngsten Zwischenfall in Las Vegas, so berichten Augenzeugen, habe Bieber "kaum noch Bezug zur Realität gehabt". Er habe sich in Sin City so aufgeführt, als gehöre ihm die Stadt, als könne er tun und lassen, was er wolle. Wahrlich keine gute Basis für eine lange und fruchtbare Karriere.

Bieber hat die Kerze an beiden Enden gleichzeitig angesteckt. Und im Moment scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser einst glühende Komet krachend ins Meer abstürzt.

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