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5. November 2007, 10:13 Uhr

Maybrit Illner liebt Telekom-Chef

Sie ist eine der wichtigsten Politik-Journalistinnen im deutschen Fernsehen, er der mächtige Telekom-Chef mit weltweit 250.000 Angestellten: Maybrit Illner und René Obermann. Bisher saßen sie sich nur in Illners Talkshow gegenüber, jetzt sind sie auch privat ein Paar.

Sind seit diesem Sommer ein Paar: Moderatorin Maybrit Illner und Telekom-Chef René Obermann© Axel Schmidt/Michael Latz/DDP

TV-Moderatorin Maybrit Illner und Telekom-Chef René Obermann sind ein Paar. In der ZDF-Talkshow von Illner diskutierte Obermann im April 2007 zum Thema "Gewinne sprudeln, Jobs versickern. Was haben wir vom Aufschwung?" mit. Mitarbeitern der 42-jährigen Moderatorin fällt laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung auf, wie gut der Draht zwischen Illner und Obermann ist.

Im Juni treffen sich die beiden erneut bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung, der Eröffnung des Medienforums NRW in Köln. "Zu dem Zeitpunkt waren wir noch weit von einer Beziehung entfernt", zitiert die "Bild"-Zeitung Illner. Denn sowohl der Telekom-Chef als auch die Moderatorin sind verheiratet: Obermann seit 15 Jahren, Illner sogar seit 19. Dennoch bemerken Freunde, dass es zwischen den beiden knistert.

Zwei einvernehmliche Trennungen

Illner und ihr Mann Michael hatten sich laut "Bild"-Zeitung auseinandergelebt und im Sommer dieses Jahres einvernehmlich die Trennung beschlossen. Als die Journalistin und der Telekom-Chef sich danach zufällig auf einer Feier in Berlin treffen, verabreden sie sich zum Abendessen. Anschließend treffen sie sich häufiger in der Hauptstadt. Als beiden klar wird, dass es mehr als ein Sommerflirt ist, trennt Obermann sich von seiner Frau - ebenfalls einvernehmlich, wie Obermann betont. "Mir liegt sehr viel an einem guten Verhältnis zu meiner Frau, natürlich auch wegen unserer beiden Kinder", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Offenbar haben sich Maybrit Illner und René Obermann bereits bei seinem ersten Auftritt in ihrer Sendung im April 2007 gut verstanden. stern.de hat fiktiv dargestellt, wie die beiden sich in Zukunft öffentlich austauschen könnten© Karlheinz Schindler/DPA; Montage stern.de/Tobias Schülert

Eine gemeinsame Wohnung ist vorerst nicht geplant: Die Talkshow "Maybrit Illner" wird in Berlin aufgezeichnet, die Telekom hat ihre Zentrale in Bonn. Dort muss und will Obermann auch wegen seiner Kinder präsent sein. Dennoch hat der Telekom-Chef sich eine Zweitwohnung in der Hauptstadt gesucht: Illner und Obermann wollen wenigstens ihre wenige gemeinsame Freizeit nutzen können.

Die Arbeit Maybrit Illners werde darunter nicht leiden, hieß es beim ZDF. Als Studiogast werde René Obermann trotzdem weiter eingeladen, wenn notwendig. "Das kann ja keine Einschränkung der Themen bedeuten", sagte ZDF-Sprecher Walter Kehr. Ob sie sich dann duzen oder siezen werden, darüber konnte man allerdings noch keine Auskunft geben.

tk
 
 
KOMMENTARE (10 von 16)
 
feldsalat (08.11.2007, 12:20 Uhr)
Ich gönne ...
... Frau Illner ihr Glück.
Allerdings sollte sie ihren Freund von nun an nicht mehr in ihre Talk-Show einladen. Sie wäre befangen und könnte ihm keine wirklich kritischen Fragen mehr stellen.
Mosella (06.11.2007, 13:35 Uhr)
....yellow press...
der Stern möchte seriös erscheinen, rutscht aber doch auch in die Tiefen der "Krawall im Schloß"-Postillen: wenn man die Leute mit diesem Gewäsch ablenken kann von wichtigerem....na dann..! Und überhaupt: w e n interessiert d a s wirklich von den Stern-Lesern?
Euridike (05.11.2007, 17:00 Uhr)
Man muss sich schon immer öfter fragen,
inwiefern sich die Themenauswahl von der Bildzeitung und dem Stern eigentlich noch unterscheiden.....?
Asiat (05.11.2007, 16:13 Uhr)
Lass sie gluecklich werden oder nicht
Und ich liebe meinen Hund - hat Cat Stevens schon gesungen. Wunder mich aber trotzdem, dass Stern und Co. immer mehr von Bild abschreiben.
Daneel (05.11.2007, 15:45 Uhr)
Interessenkonflikt
Maybrit Illner hat vor einiger Zeit
erzählt, dass sie keine Werbung
macht, weil sie dann Mitglieder der
Firma, für die sie Werbung macht,
falls sie in ihrer Sendung aufträten,
nicht mit der nötigen Distanz
betrachten könnte. Aus demselben
Grund konnte sie keiner Partei
angehören.
So weit, so gut.
Jetzt heißt es, Obermann könnte
trotzdem in Zukunft in die Sendung
eingeladen werden. Warum gibt es
dann kein Problem mit der nötigen
Distanz?
Wo bleibt die Glaubwürdigkeit,
Frau Illner?
Saltimbocca (05.11.2007, 15:00 Uhr)
Lästig
Ich wäre sehr froh, wenn der Stern derart bedeutsame Nachrichten der Yellowpress überlassen würde.
ganzbaf (05.11.2007, 14:53 Uhr)
Wenn ich eine "T-Online Chef"...
"studierte Hohlbirne" o.ä. nenne, und damit keinen hier Anwesenden/ Mitdiskutanten "beleidige", will ich das, in einem der Meinungsfreiheit verpfichteten Medium (wie ich hoffe), verdammt noch mal auch tun dürfen!
Jedenfalls solange nicht der Herr "René" (Oder Anwalt) die Entfernung beantragt, sondern nur eine kleine "Forumspetze"... ;-D.
.
Wir haben nämlich nach wie vor Meinungsfreiheit in Deutschland. Und Personen/Politer die in der Öffentlichkeit stehen haben sich - nach Rechtsprechung - einiges gefallen zu lassen.(!)
Und da brauchen wir auch gar nicht erst die Protokollre des Bundestags studieren... ;-Pp
Duesseldorferin (05.11.2007, 14:50 Uhr)
Neidisch
Ich beneide die Maybri-T schon ein wenig. Im Gegensatz zu mir hat sie sicher einen funktionierenden DSL-Anschluss! Menno!
Terrorkeks (05.11.2007, 14:47 Uhr)
TraumpaarAlarm
ich find toll das sie sich gefunden haben. Wenn die alte Beziehung nicht mehr funktioniert sollte man als B Promi froh sein so schnell jmd neues gefunden zu haben der versteht wenn man abends um 7 nicht zum abendessen da sein kann.
weiter Vorschläge:
Günther Jauch und Gundula Gause
JB Kerner und Nina Hagen oder
D. Kronzucker und Sonya Kraus
herrlich!
mupfeline (05.11.2007, 14:18 Uhr)
Was die beiden machen das ist ihr Ding
und so interessant wie der Schnee am Jangtse ABER: Ich stelle mir ab und an vor wie in etwa 20 Jahren die Ehen von Promikindern vorbereitet werden könnten: 1. Nach Namensgleichheit suchen, 2. alte Zeitungen durchwälzen - hatten dein Dad und meine Mum vielleicht doch irgendwas, 3. DNA-Test um auszuschließen dass sie miteinander verwandt sind ... eben hoppeln wie die Hasen :)
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