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23. August 2011, 18:10 Uhr

Alkohol im Blut, aber keine illegalen Drogen

Sie starb keinen Drogentod: Im Blut von Amy Winehouse sei zwar Alkohol nachgewiesen worden, aber keine illegalen Drogen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die ihre Familie jetzt bekannt gab. Ob der Alkohol die Ursache für ihren Tod war, bleibt vorerst unklar.

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Die Todesursache von Amy Winehouse ist unklar, illegale Drogen waren aber nicht schuld am Tod der Sängerin© Frantzesco Kangaris/EPA/DPA

Einen Monat nach dem Tod von Amy Winehouse hat ihre Familie am Dienstag erste Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung des Leichnams veröffentlicht. Bei der Sängerin konnte in einer Obduktion zwar noch keine Todesursache festgestellt, doch ausgeschlossen werden, dass sie Drogen zu sich nahm, bestätigt ihr Sprecher.

Die von den Behörden an die Angehörigen übergebenen Berichte bestätigten, "dass sich in Amys Körper zum Todeszeitpunkt keine illegalen Substanzen befanden", hieß es in einer Erklärung der Winehouse-Familie. Demnach wurde zwar Alkohol nachgewiesen, es könne aber "noch nicht festgestellt werden, ob dies für ihren Tod eine Rolle gespielt hat". Die Familie der verstorbenen Musikerin bedankt sich in dem Statement auch bei der Polizei und den Gerichtsmedizinern für deren Ermittlungen. Die Familie erwarte nun "im Oktober die Ergebnisse der juristischen Untersuchung".

Anfang August behauptete Tony Azzorpardi, ein befreundeter Drogendealer, dass er Winehouse am Tag vor ihrem Tod geholfen habe, Drogen zu kaufen. Ein Dealer habe ihr dann Crack und Heroin im Wert von circa 1300 Euro verkauft. Winehouse war am 23. Juli im Alter von 27 Jahren tot in ihrem Wohnhaus im nördlichen Londoner Stadtteil Camden gefunden worden. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte seit Langem mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Die Polizei hatte nach dem Fund ihrer Leiche mitgeteilt, dass sie in dem Haus keine "verdächtigen Dinge" gefunden habe. Die Justizbehörden ordneten daraufhin lediglich eine Untersuchung der Todesursache an.

mai/roh/DPA/Bang
 
 
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