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Paparazzo enttarnt, Name geheim

Die Bilder brachten ihm zweifelhaften Ruhm und sicher viel Geld - nun könnten sie ihm teuer zu stehen kommen: Die Polizei kennt die Identität des Mannes, der Herzogin Catherine nackt ablichtete.

  Als die Nacktfotos in Europa veröffentlicht wurden, reisten Catherine und William durch Südostasien.

Als die Nacktfotos in Europa veröffentlicht wurden, reisten Catherine und William durch Südostasien.

Barbusig und nur mit einem knappen Bikinihöschen bekleidet - so blickte die ganze Welt im September auf Herzogin Catherine. Die Ehefrau des britischen Prinzen William wurde unfreiwillig beim Sonnenbaden in der Provence abgelichtet. Es waren unscharfe, verpixelte Bilder, aufgenommen von einem Paparazzo, den William nach eigener Aussage "hinter Gittern" bringen wolle. Sein erster Schritt: Eine Klage vor dem Gericht in Nanterre, um die Weitervebreitung der Oben-ohne-Bilder zu verhindern, und eine Anzeige gegen unbekannt wegen Verletzung der Privatsphäre. Bisher führten die Ermittlungen der französischen Justiz nicht zum Erfolg. Doch jetzt soll den Beamten der Name des Paparazzo bekannt sein. Das berichten britische Medien wie "Daily Mail" und "Mirror".

Rund 200 intime Aufnahmen soll der freiberuflich arbeitende Fotograf von dem Thronfolgerpaar geschossen haben. Ihm droht eine Anklage. Im Falle eines Schuldspruches könnte der Mann bis zu zwölf Monate hinter Gittern wandern und müsste zudem rund 40.000 Euro Strafe zahlen. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, hält die französische Polizei den Namen des Paparazzo weiterhin geheim.

Dass es eher lange dauerte, die Identität des Mannes zu enthüllen, liegt an Laurence Pieau. Die Französin ist Chefredakteurin des Klatschblattes "Closer", das die Nacktbilder von Herzogin Catherine als erstes veröffentlichte und trotz juristischer Auflagen weiter verbreitete. Pieau war es, die den Fotorgrafen, angeblich ein Briten mit Wohnsitz in Südfrankreich, engagierte - und schützte. Sie weigerte sich, den Ermittlern den Namen zu nennen und berief sich auf den im französischen Presserecht geltenden Informantenschutz.

Überhaupt sieht Pieau bis heute nichts Anrüchiges an den Fotos. Das britische Thronfolgerpaar habe überreagiert. "Ich kann mir vorstellen, dass ihnen die Fotos nicht gefallen, aber sie haben nichts Entwürdigendes", sagte Pieau laut "Mirror". "Sie zeigen ein verliebtes, frisch vermähltes Paar. Sie ist eine junge Frau, die kein Bikinitop trägt - so wie es zahlreiche Frauen an den Stränden von Frankreich tun."

Pieau scheint dabei zu vergessen, dass Catherine sich nicht an einem öffentlichen Strand barbusig sonnte, sondern auf einem privaten Anwesen. Das Château d'Autet, auf dessen Terasse die Aufnahmen entstanden, gehört einem Neffen von Queen Elizabeth II. William und Catherine hielten sich dort ausschließlich zu privaten Zwecken auf. Dass sie dennoch aus etlichen Kilometern Entfernung mit einem Teleobjektiv abgelichtet wurden, ist ein Eingriff in ihre Privatsphäre. Mit seiner Klage versucht Prinz William ein Stück davon zurückzugewinnen. Nun, da die Identität des Paparazzo feststeht, ist er diesem Ziel ein Stück näher gekommen.

jum

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