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Einfach sexy - auch ohne Beine

Er ist heißer als Frauenschwarm Bradley Cooper: Athlet Oscar Pistorius hat es als erster Mann ohne Beine unter die Top Ten der "Sexiest Men Alive" geschafft. Ein Tabubruch.

Von Jens Maier

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Er ist ein Bild von einem Mann: 1,84 Meter groß, grüne Augen, mit muskelbepacktem Oberkörper und einem verdammt sympathischen Lächeln. Ein Frauentyp. Und ein echter Modellathlet. Die 100 Meter schafft er in 10,91 Sekunden. Aber der Südafrikaner ist nicht nur schnell, sondern hat auch was im Kopf. An der Universität von Pretoria studiert er Betriebswirtschaft. Obwohl er noch keinen Abschluss hat, darf sich der 26-Jährige seit dieser Woche außerdem mit der Ehrendoktorwürde der schottischen Universität Strathclyde schmücken. Kurzum, Oscar Pistorius hat alles, wovon Frauen träumen. Nur Beine, die fehlen ihm. Das hat ihn nicht davon abghalten, bei den Olympischen Spielen in London bei den Nicht-Behinderten zu starten. Und es hält ihn auch nicht davon ab, sexy zu sein.

Pistorius ist einer der bestaussehenden Männer der Welt. Bei der Kür zum "Sexiest Man Alive" wählte ihn die Redaktion des amerikanischen Magazins "People" auf Platz 8. Damit liegt der Sportler mit den Beinprothesen zwar hinter Frauenschwarm Channing Tatum (Platz 1) oder Blondschopf Chris Hemsworth (Platz 3), aber immerhin noch vor Hollywoodschönling Bradley Cooper, der nur Rang 12 belegt. Pistorius ist der erste Schwerbehinderte, der es unter die Top Ten der Liste geschafft hat. Nicht sein erster Tabubruch.

Pistorius sieht sich nicht als Behinderter

Als Athlet hat er jahrelang darum gekämpft, nicht nur bei den Paralympics, sondern auch bei den Olympischen Spielen starten zu dürfen. Nachdem der Leichtathletikverband ihm dies 2008 in Peking noch verwehrt hatte, weil seine Carbonstelzen ihm angeblich einen Vorteil verschafften, wurde sein Traum 2012 in London endlich wahr. Der wegen eines Gendefekts ohne Wadenbeine geborene Pistorius, dem im Alter von elf Monaten beide Beine unterhalb der Knie amputiert worden waren, durfte er als erster beidseitig amputierter Athlet über 400 Meter und in der 4-Mal-400-Meter-Staffel antreten. Eine Medaille hat er nicht gewonnen. Aber er hat Geschichte geschrieben.

"Ich bin kein Behinderter, sondern ein Mann ohne Beine", sagt Pistorius über sein Selbstverständnis. Dass er es jetzt auf die Liste der begehrtesten Männer der Welt geschafft hat, kommentiert er via Twitter nebenbei mit einem knappen "Dankeschön! Haha, Platz 8, ich fühle mich geehrt". Als Repräsentant einer Randgruppe sieht sich der Südafrikaner ohnehin nicht. Vielmehr als Athlet, dem zufällig beide Unterschenkel fehlen. Trotzdem ist er ein Vorbild und macht Millionen von Behinderten auf aller Welt Mut. Seine Botschaft: Ein Handicap muss kein Nachteil sein.

Begehrenstwert trotz Handicap

Mit seiner Kür unter die "Sexiest Men Alive" räumt Pistorius mit einem weiteren Vorurteil auf. Dem, dass Menschen mit Behinderung hässlich seien. Er beweist das Gegenteil. Sie können so begehrenswert sein wie jeder andere auch. Der Deutsche Mario Galla hat es mit nur einem Bein sogar unter die besten Männer-Models der Welt geschafft. "Ich mag meinen Körper", sagte er vor zwei Jahren im stern-Interview. Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken. Behinderte können stolz auf ihren Körper sein. So wie Oscar Pistorius. Er ist sexy, auch ohne Beine.

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