29. Juli 2012, 20:20 Uhr

CNN verwechselt Whitney Houston mit Travestie-Star

Da hat sich CNN aber einen Patzer geleistet: Statt der verstorbenen Soul-Diva Whitney Houston zeigte der TV-Sender einen deutschen Travestie-Künstler. Der Berliner freut sich über die Aufmerksamkeit.

Whitney Houston, Travestie, CNN, verwechseln

Ikenna Amaechi dokumentiert den Moment, in dem er zu Whitney Houston wurde, auf seiner Website©

Statt der im Februar gestorbenen Whitney Houston hat der US-Sender CNN das Bild eines deutschen Travestie-Stars gezeigt. Nicht die amerikanische Sängerin, sondern das Bild eines Berliner Mannes erschien in Gedenken an Houston. CNN bestätigte ohne Umschweife den Fehler und sprach von einem Versehen. Und Travestie-Star Ikenna Amaechi freut sich über die weltweite Werbung.

"Ich habe es erst gar nicht gemerkt", sagte Ikenna, so der Künstlername des Deutschen mit nigerianischem Vater. "Ich sah die Sendung "Piers Morgan" und sah mich plötzlich selbst." Er habe ein paar Sekunden gebraucht, um zu begreifen, dass der Rapper LL Cool J da gerade vor einem Bild von ihm um Whitney Houston trauere. "Ich dachte mir: Mensch, Alkohol und Drogen nimmst Du nicht, das warst gerade Du selbst!" Er habe zurückgespult und es "zweifelsfrei bestätigt": "Das dritte von fünf Bildern war ich, aufgenommen vor vier Jahren in Las Vegas."

Einen Screenshot der Sendung habe er ins Internet gestellt und daraufhin Reaktionen aus der ganzen Welt erhalten. "Die besten waren natürlich von den Kollegen aus Las Vegas, die sagten: 'Mensch, beim großen Sender CNN mit der Echten verwechselt, das ist der Ritterschlag schlechthin.'"

Der Bericht im Promiportal "TMZ" habe ihm erst geschmeichelt. "Aber die Schlagzeile 'Whitney Houston mit Penis' war dann doch blöd. Was für ein billiger Witz!". Dabei sehe er seine Darstellung als Kunst an, schließlich singe er seit mehr als 20 Jahren Houstons Hits nach - in der Originaltonlage. Ikenna sagt, dass er längst seinen Frieden mit CNN und der Berichterstattung gemacht habe: "Immerhin haben sie alle meinen Namen richtig geschrieben."

fle/DPA
 
 
Jetzt bewerten
5 Bewertungen
MEHR ZUM ARTIKEL
Bobby Brown Kein schlechtes Gewissen wegen Whitney Houstons Tod

Bobby Brown will nicht am Drogenkonsum seiner Ex-Frau Whitney Houston schuld sein. Er habe keine harten Drogen genommen, bevor er die Pop-Sängerin traf. Füh ihren Tod sei er nicht verantwortlich, sagte er in einem Interview.

Gerüchte über Affäre Was lief zwischen dem King of Pop und Houston?

Der ehemalige Bodyguard von Michael Jackson behauptet, Whitney Houston und der King of Pop seien ein Liebespaar gewesen. Und er will wissen, dass Jackson zeitweise von antisemitischer Propaganda eingenommen war.

Whitney Houstons Nachlass Tochter Bobbi Kristina wird Alleinerbin

Bobbi Kristina wird als Alleinerbin im Testament von Whitney Houston genannt. Die einzige Tochter der Sängerin darf über das Geld aber nicht sofort verfügen.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2013)
Hoffen oder handeln?