20. November 2008, 14:43 Uhr

Raus aus dem Streichelzoo

Nach neun Monaten Beziehung hat Paris Hilton ihren Freund Benji Madden abserviert. Schön für ihn, denn der Musiker war die ganze Zeit nicht viel mehr als ein nettes Accessoire für die Hotelerbin. Madden hat seine Freiheit zurück und Hilton darf endlich wieder sie selbst sein: blond und beschränkt. Von Julia Mäurer

Neun Monate hat Paris Hilton gebraucht, um festzustelllen, dass sie und Benji Madden offensichtlich nicht zusammenpassen©

Was will sie denn mit dem? So in etwa lauteten die Reaktionen, als Hotelerbin Paris Hilton Anfang dieses Jahres ihren neuen Freund präsentierte. Klein, kahlköpfig und am ganzen Körper tätowiert. Benji Madden, Gitarrist der Band Punk-"Good Charlotte", passte optisch so gar nicht zu der dürren Blondine. Zudem ist Benji der Zwillingsbruder von Joel Madden, der wiederum mit Nicole Ritchie verlobt. Vor gut fünf Jahren, als sich Hilton und Ritchie gemeinsam im "Simple Life" übten und in der gleichnamigen Doku-Soap auf dem Bauernhof durch den Matsch marschierten, waren die Blondinen noch beste Freundinnen. Doch seit Richie dünner, blonder und erfolgreicher ist als Hilton, gilt die Freundschaft als beendet. Wie es sich anfühlt, von Paris Hilton abserviert zu werden, musste nun auch Benji Madden erfahren. Nach neun Monaten Beziehung hat Hilton ihrem Musikerfreund den Laufpass gegeben.

Neun Monate, so lange hat Hilton gebraucht um festzustellen, dass Madden und sie "einfach zu verschieden" seien und "unterschiedliche Dinge im Leben" wollten. Madden sei zwar "zuverlässig und süß", aber die Trennung sei unvermeidlich gewesen, will das amerikanische "People"-Magazins aus Hiltons Umfeld erfahren haben. Madden sei übervorsorglich und bestimmend gewesen, schreibt das amerikanische Blatt "US Weekly" und zitiert einen namentlich nicht genannten Vertrauten: "Freunde hatten das Gefühl, dass Paris sich durch ihn verändert hat, und sie will wieder sie selbst sein."

Für neun Monate hatte Hilton versucht, ihr Barbie-Image abzustreifen und die coole Rockerbraut zu geben, die mit ihrem Freund im Tourbus übernachtet, Bier aus Dosen trinkt und Turnschuhe statt High-Heels trägt. Madden ließ sich dafür von Hilton in die Öffentlichkeit zerren, hockte gelangweilt in der Achterbahn und schleppte brav ihre Einkaufstüten. Irgendwie ersetzte der Musiker Hiltons Schoßhündchen, den Chihuahua Tinkerbell, den die Hotelerbin sonst bei jeder Gelegenheit in die Kamera hielt.

Hilton posierte mit Madden auf dem roten Teppich, als handelte es sich um die neueste Designer-Handtasche, fand es zwischendurch schick, von Hochzeit und Kindern zu reden und versteckte sich stets hinter Madden, wenn ihr ein Fotograf zu nahe kam. Unvergessen die Szene, als Paris Hilton während eines Prag-Besuches von einem Fotografen umgerempelt wurde, stürzte und sich am Kinn verletzte. Madden war sofort zur Stelle, um den Papparazzo zu bepöbeln und seine Freundin zu beschützen.

Wer das in Zukunft übernehmen soll, ist offen. Vielleicht kehrt Hilton ja zu ihrem Ex-Freund, dem Reederei-Erben Stavros Niarchos, zurück. Mit dem wurde die 27-Jährige vor wenigen Tagen sehr vertraut in einem Club in Miami gesehen. "Da läuft gar nichts, und die beiden haben auch nicht vor, wieder ein Paar zu werden", dementiert jedoch ein Vertrauter Hiltons gegenüber dem"People"-Magazin. Benji Madden war unterdessen mit Nicole Richie, der Verlobten seines Zwillingsbruder, in Los Angeles unterwegs.

 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
Blaue_Fee (21.11.2008, 11:14 Uhr)
Das war doch klar ...
...Allerdings hätte ich eher vermutet, dass er sie absägt.
Sie wollten unterschiedliche Dinge im Leben? Na logisch: er will Musik machen und sie bloss shoppen, damit ja keine Freundin oder Feindin die nächste It-Bag früher hat als unser Blondie ...
ironponys (20.11.2008, 17:25 Uhr)
Blonde Schnepfe
Wem kuemmert es wie lange sie mit wem geht, reich dumm (aber gute manager)das leben einer 0815 Buegelbrett party-schnepfe sie raubt mir den letzten Atem.
guinness.1 (20.11.2008, 16:49 Uhr)
Na endlich kann sie sich wieder .....
... auf ihr tatsächliches Ziel, das Weisse Haus, konzentrieren.
.
Vermutlich wird sie Obama als Wissenschafts-Ministerin einsetzen.
.
Hoffentlich schafft sie das mit ihrem Wissen.
erichmonika (20.11.2008, 16:23 Uhr)
Wer ist das?
Welch eine Weltnachricht. Erst die Finanzkrise und dann diese Trennung!
Styrbjoern (20.11.2008, 15:56 Uhr)
Warum die Aufregung?
War doch klar, daß Blondie den Macker irgendwann abserviert. Aufregend ist lediglich der Umstand, daß es die Schreiberlinge dieser Welt bis heute nicht begriffen haben, Blondie ist keine Hotelerbin mehr. Opa hat den Laden schon längst verkauft. Blondie ist jetzt einfach Blondie, schön (naja), reich und - tja - blond.
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