11. November 2012, 15:40 Uhr

Paul McCartney entgeht nur knapp Hubschrauber-Absturz

Die Wolken hingen tief, die Sicht war schlecht und der Hubschrauber-Pilot verlor die Orientierung. Ein Bericht belegt jetzt, warum der Ex-Beatle Paul McCartney im Mai eine Notlandung einlegen musste.

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Paul McCartney und seine Frau Nancy Shevell haben noch einmal Glück gehabt. Ihrem Hubschrauber-Piloten gelang eine Notlandung.©

Sänger Paul McCartney entging nur knapp einem gefährlichen Absturz, als der Pilot seines Helikopters bei schlechter Sicht die Orientierung verlor. Weil der Hubschrauber in Richtung eines Waldes vor ihnen abdriftete, standen der Beatles-Star und seine Frau Nancy Shevell kurz vor einem Unglück.

Der Vorfall ereignete sich zu später Stunde am 3. Mai dieses Jahres. Der Pilot wollte den Hubschrauberlandeplatz auf McCartneys Anwesen im englischen East Sussex anfliegen. Wie die Zeitung "Mail on Sunday" berichtet, heißt es in einem Bericht zur offiziellen Untersuchung des Vorfalls, dass die Flugbedingungen an diesem Abend "eine niedrige Wolkenuntergrenze, schlechte Sicht und Regen" umfassten.

60 Zentimeter bis zur Katastrophe

"Während des Manövers wurde der Pilot orientierungslos und der Helikopter sank in Richtung der Baumspitzen des Waldstücks südwestlich des Landeplatzes ab", heißt es weiter. Der Pilot habe daraufhin die Landung in letzter Minute abgebrochen und eine Korrektur vorgenommen. "Er war dabei, zu landen und bemerkte, dass er aufgrund der Wetterverhältnisse und der Sicht keine Kontrolle über das Fluggerät hatte. Der Pilot wandte eine Menge Kraft auf, um den Hubschrauber wieder auf seinen korrekten Weg zurückzubringen und verpasste dabei, was auch immer es war, um nur 60 Zentimeter", berichtet Peter Norton, der Leiter der British Helicopter Association zu dem Vorfall.

McCartney und seine Frau sollen im Verlauf des Vorfalls, der schließlich mit einer sicheren Landung auf einem Flughafen in der Nähe endete, nicht gewusst haben, wie nahe sie einem möglichen Unfall standen.

awö/kgi/Bang
 
 
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