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Diese Streiche sind zu weit gegangen

Weil er für ein Spaßvideo seinem Vater vorgab, schwul zu sein, musste Mert Matan viel Kritik einstecken. Nicht der einzige Fall, wo ein Prank daneben ging. Wir zeigen einige der schlimmsten Vorfälle.

  Paris Hilton in Todesangst

Paris Hilton in Todesangst

In den USA haben Prank-Videos eine große Fangemeinde. Millionen Menschen schauen sich regelmäßig diese Spaßfilmchen an, die Szene hat eigene Stars hervorgebracht. Auch in Deutschland hat dieses Phänomen viele Anhänger. So hat der Hamburger Mert Matan mehr als 830.000 Abonnenten für seinen Youtube-Channel.

Doch mit seinem am vergangenen Sonntag veröffentlichten "Gay Prank an meinen Vater" handelte sich der Deutsch-Türke viel Ärger ein. In dem Clip erzählt er seinem Vater, er sei schwul. Woraufhin dieser ausrastet und auf seinen Sohn einprügelt. Hinterher klärt er den Sachverhalt auf: Alles nur Spaß. "Papa, denkst du, ich bin schwul? Habt Ihr echt gedacht, ich bin schwul?“, besänftigt Mert Matan seine Eltern. Viele User kritisierten den homophoben Beitrag. Matans Versuch, mit einem Video-Statement die Vorwürfe zu entkräften, machte alles nur noch schlimmer.

Mert Matan und seine Vorgänger

Es ist nicht das einzige Beispiel für einen Prank, der heftige Kritik auslöste. So verletzte die ägyptische TV-Show "Ramez übernimmt die Kontrolle" alle Grenzen des guten Geschmacks, als sie in einem TV-Streich Paris Hilton glauben ließ, ihr Flugzeug stürze ab. Hilton stand Todesängste aus. 


Auch der Youtuber Sam Pepper löste mit seinem Video "Killing Best Friend" Proteste aus. Der Brite inszenierte einen Überfall auf einem verlassenen Parkplatz und zwang einen Mann zuzusehen, wie sein bester Freund scheinbar vor seinen Augen erschossen wurde. Die Empörung ging weit über die sozialen Medien hinaus, auch klassische Medien kommentierten diesen zu weit gegangenen "Spaß".  Sogar das Internetkollektiv Anonymous schaltete sich ein und forderte Pepper via Twitter auf, das Video innerhalb von 24 Stunden zu löschen.

Tödlich endete 2012 der Telefonstreich eines australischen Radiosenders. Eine britische Krankenschwester hatten den Anruf an die Station durchgestellt, auf der Herzogin Catherine wegen Schwangerschaftsübelkeit behandelt wurde. Nachdem der Sender die junge Frau vor der ganzen Welt zum Gespött gemacht hatte, nahm sich die Krankenschwester das Leben. Eine Tragödie.

Neben diesen drei bekannten Fällen gibt es zahlreiche weitere Beispiele für Pranks, die zu weit gegangen sind:


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