Samurai William hat Angst vor Harrys Spott

Auf einer Japanreise besuchte Prinz William ein Filmstudio und ließ sich als Samurai verkleiden - inklusive Schwert und Helm. Eine Perücke lehnte er jedoch ab. Aus Furcht vor der Häme seines Bruders.

28. Februar 2015
Samurai William hat Angst vor Harrys Spott

Großbritanniens Prinz William hat auf seiner Japanreise einem Filmstudio einen Besuch abgestattet und einen Einblick in die kriegerische Kultur des Landes bekommen. Bei der humorvollen Visite wurde William als Samurai verkleidet - komplett mit Helm und Schwert. "Ich fühle mich bereit für Action", sagte der Prinz der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, als er sich in voller Montur Spiele anschaute.

Eine Samurai-Perücke wollte er lieber nicht tragen und begründete es mit drohendem Spott von Bruder Harry: "Wenn ich das anziehe, würde mein Bruder mich das nie wieder vergessen lassen - ich kann wirklich nicht."

Aber auch ernste Themen standen auf der Agenda. William informierte sich über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima. In Motomiya besuchte er am Samstag mit Japans Premierminister Shinzo Abe einen Spielplatz, auf dem Kinder von diesem Frühjahr an erstmals wieder ohne Angst vor radioaktiven Strahlen draußen spielen sollen.

Später probierte der Enkel der Queen Spezialitäten aus regionalen Zutaten in Koriyamam, nur 70 Kilometer entfernt von Fukushima Daiichi. In dem Atomkraftwerk war es im März 2011 nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zum GAU gekommen. Noch heute leben Tausende auf der Flucht vor den Strahlen.

Nach seinem Japan-Aufenthalt reist William am Sonntag weiter nach China.