. .
Leute - Stars und Promis
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. April 2011, 10:29 Uhr

Richter lässt Autopsie-Fotos und Video als Beweismittel zu

Rückschlag für Conrad Murray: Im Prozess gegen den früheren Leibarzt von Michael Jackson darf die Staatsanwaltschaft auch Autopsiefotos und ein Video des Popstars verwenden. Sie will damit die Selbstmordtheorie der Verteidigung widerlegen.

Michael Jackson, Selbstmord, Videos, Tod, Popstar, King of Pop, Conrad Murray, Autopsie, Autopsiefotos,

Aktiv und voller Energie oder erschöpft und verzweifelt? Michael Jackson starb im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren© Timothy A. Clary/AFP

Im Prozess gegen Conrad Murray, den früheren Leibarzt von Michael Jackson, kann die Anklage Fotos von der Autopsie des King of Pop verwenden. Richter Michael Pastor wies am Donnerstag den Einwand der Verteidigung zurück, die Aufnahmen seien "drastisch und grauenvoll" und könnten deshalb die Geschworenen von vornherein gegen Murray einnehmen. Sie seien weder "grauenhaft" noch "aufhetzerisch" und als Beweisstücke wichtig, erklärte dagegen der Richter. Auch gegen die Verwendung von Videos der letzten Konzertproben des King of Pop hatte Pastor nichts einzuwenden.

Mit den Fotos und Videos will die Anklage die Theorie der Verteidigung widerlegen, wonach Jackson sich nur wenige Stunden nach Entstehen des letzten Films das Leben genommen habe. Die Videos zeigen laut Staatsanwaltschaft, dass der Star bei den Proben "aktiv und voller Energie" gewesen sei. Auch die Fotos sollen ihre Aussage untermauern, dass er vor seinem Tod zwar dünn, aber gesund gewesen sei.

Verteidigung spricht von Selbstmord

Murrays Verteidiger hatten in den vergangenen Monaten ein anderes Bild des Sängers gezeichnet. Nach ihrer Darstellung war Jackson am Ende erschöpft, kraftlos und wegen seiner enormen Schulden verzweifelt. Sie legten nahe, dass der Sänger möglicherweise selbst eine Extradosis Propofol genommen habe, um seinem Leben ein Ende zu setzen.

Dem Kardiologen Murray (58) wird vorgeworfen, den Tod des 50 Jahre alten Sängers am 25. Juni 2009 fahrlässig herbeigeführt zu haben, indem er Jackson Schlaf- und Narkosemittel verabreichte. Der "King of Pop" starb wenige Tage vor dem Start seiner geplanten Comeback-Tour in London an Herzversagen. Bei der Anklage wegen fahrlässiger Tötung plädierte der Arzt auf "nicht schuldig". Bei einer Verurteilung drohen Murray bis zu vier Jahre Haft.

Geschworenen-Auswahl läuft noch

Die Auswahl möglicher Juroren hatte Ende März in Los Angeles begonnen. Die endgültige Entscheidung über die Jury soll Anfang Mai getroffen werden. Der mehrwöchige Prozess, bei dem Fernsehkameras zugelassen sind, soll am 9. Mai beginnen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.

Das Gericht hatte in Kalifornien ein Berufsverbot für Murray verhängt. Es gilt allerdings nicht für Nevada und Texas, wo der 58-Jährige aus Grenada noch Patienten hat. Murray ist nach Zahlung einer Kaution weiter auf freiem Fuß. Bis zum Prozessbeginn darf er in seiner Praxis in Houston arbeiten.

mad/DPA/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Die letzten Tage des King of Pop Filme sollen Selbstmordtheorie widerlegen

Im Prozess gegen den Leibarzt von Michael Jackson möchte die Staatsanwaltschaft Videos aus den letzten Tagen des selbsternannten King of Pop vorführen. Die Filme sollen die Theorie widerlegen, Jackson habe sich mit Absicht eine Überdosis des Narkosemittels Propofol verabreicht. mehr...

Prozess gegen den Leibarzt des "King of Pop" Der mysteriöse Doktor Murray

Der Prozess gegen Conrad Murray, den Leibarzt von Michael Jackson hat begonnen. Laut Staatsanwalt ist er schuld am Tod des "King of Pop". Doch der Beweis dürfte schwierig werden. mehr...

Conrad Murray Michael Jacksons Leibarzt wird angeklagt

Michael Jacksons früherer Leibarzt Conrad Murray muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Ein Richter in Los Angeles befand, dass es genügend Hinweise gibt, die einen Prozess gegen den Mediziner rechtfertigen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft