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Premierminister Brown sauer auf Prinz Harry

Prinz Harry im Kreuzfeuer Kritik: Erst die Standpauke von Prinz Charles, dann die der Queen und jetzt auch noch öffentliche Schelte von Premierminister Gordon Brown. Grund ist seine rassistische Äußerung gegenüber einem Kameraden. Warum der Prinz trotzdem ohne Konsequenzen davonkommt.

Es sollte eigentlich ein Tag voller Stolz für den Buckingham Palast werden. Prinz William, 26, startete am Montag seine Ausbildung zum Rettungsflieger der Royal Air Force, um später einmal Zivilisten und Armeeangehörige aus höchster Not bergen zu können. Die Berufswahl dürfte bei Vater Prinz Charles und Großmutter Queen Elizabeth II. auf viel Zustimmung gestoßen sein. Doch ausgerechnet an Williams wichtigem Tag stahl ihm sein jüngerer Bruder Prinz Harry, 24, die Show. Statt einen mutigen William in Fliegermontur und Helm zu zeigen, schlachteten die Zeitungen den Rassismus-Fehltritt Harrys aus.

Der britische Premierminister Gordon Brown hat den Prinzen wegen seiner rassistischen Äußerungen in scharfen Worten getadelt. Dies sei inakzeptabel und habe keinen Platz im Leben Großbritanniens, sagte Brown dem Fernsehsender GMTV. Abgeordnete und Vertreter muslimischer Verbände hatten den 24-jährigen Prinzen, die Nummer drei in der britischen Thronfolge, bereits am Wochenende heftig kritisiert. Auslöser des Skandals war das Bekanntwerden von Äußerungen Harrys über einen Kameraden bei den Streitkräften, den er als "Paki" bezeichnete - ein in Großbritannien gebrauchtes Schimpfwort für Pakistaner.

Standpauke von Prinz Charles

Die erste Strafpredigt hat Harry möglicherweise schon hinter sich. Sein Vater Prinz Charles dürfte sich seinen Sprössling verbal zur Brust genommen haben, als Harry das Wochenende auf dem Landsitz seines Vaters verbrachte. Charles hatte sich in der Vergangenheit immer für den Dialog der Kulturen und Toleranz stark gemacht, ist Ehrendoktor der islamischen Al-Azhar Universität in Kairo und dürfte somit ziemlich aufgebracht über die Bemerkungen Harrys gewesen sein.

Nicht minder verärgert ist wohl auch Großmutter Königin Elizabeth II., die als Oberhaupt der britischen Streitkräfte nun wieder eine Diskussion über Rassismus in ihrer Armee erleben muss. Durch den Imageschaden könnte das Bemühen des Militärs, Muslime für die Streitkräfte zu begeistern, einen Rückschlag erleiden. Und durch die weltweite Aufmerksamkeit für die Äußerungen des Prinzen dürfte der Alltag für Harrys Kameraden, die in muslimischen Ländern wie Irak oder Afghanistan ihr Leben riskieren, auch nicht einfacher - wenn nicht sogar gefährlicher - werden.

Keine Degradierung Harrys geplant

Harry selbst könnte mit einem blauen Auge davonkommen. Die Nummer Drei der Thronfolge gilt als guter und engagierter Soldat, und der als "Paki" bezeichnete Kamerad hat sich bislang selbst nicht über die Äußerungen beschwert. Möglicherweise wird der Fall in Harrys Dienst-Akte vermerkt, aber härtere disziplinarische Maßnahmen drohen eher nicht, wie britische Zeitungen aus Armeekreisen erfahren haben wollen.

Britische Kommentatoren fragten am Montag, ob Harry denn nicht aus seinen Fehltritten der Vergangenheit gelernt habe, und erinnerten unter anderem an einen Auftritt Harrys aus dem Jahr 2005, als er mit einer Hakenkreuz-Armbinde auf einer Motto-Party auftauchte. Wahrscheinlich wollte Harry mit seiner Wortwahl seinen Kameraden nur zeigen, dass er "einer der Jungs ist", mutmaßte die "Daily Mail" am Montag und kommt zu dem Schluss: "Aber wegen seiner Position in der königlichen Familie kann er niemals einfach nur 'einer der Jungs' sein."

DPA/AP/AP/DPA

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