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Alec Baldwin entschuldigt sich für Twitter-Pöbeleien

Alec Baldwin hat einen Reporter übel beschimpft, nachdem dieser seiner Frau vorgeworfen hatte, auf der Beerdigung von James Gandolfini über Hochzeitsgeschenke und TV-Auftritte getwittert zu haben.

Von Frank Siering, Los Angeles

  Beschimpfte einen Journalisten via Twitter wüst: Alec Baldwin

Beschimpfte einen Journalisten via Twitter wüst: Alec Baldwin

  • Frank Siering

US-Schauspieler Alec Baldwin, 55, ist für seine forschen und teilweise unberechenbaren Auftritte bekannt. Doch diesmal scheint er es tatsächlich übertrieben zu haben. Als der englische Reporter George Stark kurz nach der Beerdigung von James Gandolfini berichtete, Baldwins Frau Hilaria Thomas habe während der Trauerfeier über Hochzeitsgeschenke und TV-Auftritte getwittert, rastete Baldwin total aus.

"Ich werde meinen Fuss in deinen Arsch schieben, George Stark", so ein wütender Baldwin über sein Twitter-Konto. Und gleich hinterher: "Aber ich bin sicher, das gefällt dir ohnehin viel zu sehr". Eine klare Anspielung auf die sexuelle Orientierung des Reporters.

Und damit nicht genug. Baldwin weiter: "Ich werde dich finden, George Stark, du toxische kleine Königin. Und ich werde dich kaltstellen." Wenig später entschuldigte sich Hitzkopf Baldwin zwar für seine Hasstiraden, aber da war die Nachricht vom "Schwulenhasser Baldwin" schon längst in die Welt hinausgeblasen worden.

Baldwin widersprach Stark, seine Frau habe während der Trauerfeier getwittert. Sie habe noch nicht einmal ihr Telefon benutzt, während sich der engste Familien- und Freundeskreis von dem überraschend verstorbenen "Sopranos"-Star verabschiedete.

Werbevertrag bei Capitol One in Gefahr?

Die Schwulen-und Lesbenorganisation Glaad hielt sich mit einer Verurteilung von Baldwin anfänglich überraschenderweise noch zurück. Dennoch hielt es Baldwin, der sich oft in der Huffington Post als Kolumnist für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt, offensichtlich für notwendig, sich an Glaad zu wenden: "Meine Attacke gegen George Stark hatte nichts mit der sexuellen Orientierung der Person zu tun", so Baldwin, "meine Wut richtete sich einzig gegen die Lügen, die Mr. Stark verbreit hat."

Ob Baldwin durch die jüngsten Hasstiraden seinen Job als Werbeikone für die Capital One Bank jetzt verlieren könnte, ist noch unklar. Eine andere US-Entertainerin, Paula Deen, verlor unlängst ob diskriminierender Aussagen, die sie vor Jahrzehnten vom Stapel gelassen hatte, all ihre Werbepartner wie auch ihre eigene TV-Show.

Bisher wurde Baldwin alles verziehen

Dan Gainor ist Vize-Praesident vom Media Research Center. Er sagte gegenüber Fox 411: "Dieser Zwischenfall zeigt mal wieder die Heuchelei der liberalen Medien. Paula Deen sagt was Schlimmes, das Jahrzehnte zurückliegt, und ihre gesamte Karriere wird zerstört. Baldwin füllt seine gesamte Karriere mit peinlichen Momenten, und seine Karriere geht munter weiter."

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Baldwin negativ in der Öffentlichkeit auffällt. Unvergessen die Telefonaufzeichnung, in der er seine Tochter anbrüllte, auch noch in guter Erinnerung der Tag, an dem Baldwin vor dem Start ein Flugzeug verlassen muss, weil er sich geweigert hatte, sein Telefon abzustellen.

Bei einer Attacke auf einen Fotografen in New York soll der "30 Rock"-Star den Knipser mit übelsten rassistischen Bemerkungen belegt haben. Und jetzt diese gemeinen Anti-Schwulen-Kommentare, die den 55-Jährigen eigentlich ins liberale Abseits schießen müssten. Doch Baldwin schaffte es bislang immer wieder, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Ob es ihm auch diesmal gelingen wird und ob die Schwulen-und Lesbengemeinde dem Komiker ein weiteres Mal vergeben wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Frank Siering, Los Angeles

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