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Der britische Armeechef Richard Dannatt überdenkt den geplanten Einsatz von Prinz Harry im Irak. Angesichts der jüngsten Gewaltspirale könnte der Einsatz nicht nur die Sicherheit von Harry bedrohen.
Seit Tagen war über den Aufenthalt von Prinz Harry, jüngster Sohn des britischen Thronfolgers Prinz Charles, spekuliert worden. Jetzt sorgte das britische Verteidigungsministerium für Aufklärung: Der 23-Jährige ist seit Dezember in Südafghanistan und kämpft gegen die radikalislamischen Taliban.
Eigentlich wollte Prinz Harry für eine Weile "in Deckung" bleiben. Aber die Aussicht auf die Barmädchen im "Cowboy Club" von Calgary war zu verlockend. Über den Irakkrieg sprach Harry nicht mit Kellnerin Cherie: "Ob ich Unterwäsche trage oder nicht, war alles, was er im Kopf hatte."
Die Drohungen der Terroristen, Prinz Harry ohne Ohren zurückzuschicken, sind nicht folgenlos geblieben: Der Irak-Einsatz des Royals wurde abgesagt. Da sich Harry nicht im Nachtleben trösten soll, erwägt die Armee nun andere Einsatzorte für den geschassten Prinzen.
Wie einige seiner Kollegen aus den USA, fordert nun auch der britische Armeechef im Irak einen Rückzug seiner Truppen aus dem Land. Die Anwesenheit der Soldaten würde die Sicherheitslage nur verschlimmern, sagte er.
Das britische Verteidigungsministerium plant, Prinz Harry bei seinem Irak-Einsatz mit einem Kamera-Team zu begleiten. Arbeitstitel des Films: "Der Wüstenprinz". Aber vielleicht wird Harry auch gar nicht in den Irak geschickt - munkeln Freunde.
Der britische Prinz Harry wird doch nicht im Irak stationiert. Der Grund seien gezielte Drohungen gegen den 22-Jährigen, teilten die Streitkräfte mit. Vor kurzem war bekannt geworden, dass irakische Aufständische gezielt Jagd auf Harry machen wollten.
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