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17. August 2003, 15:12 Uhr

Keine US-Botschaft in Lady Di's Palast

Britische Königin Elizabeth II. hat den Wunsch amerikanischer Diplomaten abgelehnt, den Kensington Palast und früheren Wohnsitz der verstorbenen Prinzessin Diana zur neuen US- Botschaft umzufunktionieren.

Kommt den Amerikanern nicht entgegen: Queen Elizabeth© ddp

Britische Königin Elizabeth II. hat den Wunsch amerikanischer Diplomaten abgelehnt, den Kensington Palast und früheren Wohnsitz der verstorbenen Prinzessin Diana zur neuen US- Botschaft umzufunktionieren. Wie der «Sunday Telegraph» berichtete, suchen die Diplomaten aus Sicherheitsgründen ein neues Domizil in London. Der jetzige Sitz der Botschaft im zentralen Londoner Stadtteil Mayfair wird trotz aller Sicherheitsmaßnahmen als angreifbares Ziel für terroristische Anschläge betrachtet. Der Kensington Palast sei ideal, weil er nur durch eine bewachte Sackgasse zu erreichen ist, hieß es.

Die Gespräche zwischen den US-Behörden und der königlichen Verwaltung im Buckingham Palast führten jedoch bisher zu keinem positiven Ergebnis. Denn nach den Angaben wohnen derzeit die Herzogin von Gloucester sowie der Herzog von Kent mit Frau in dem ruhigen Kensington Palast. Die adeligen Mieter wollten zwar innerhalb der kommenden zehn Jahre ausziehen, und die Verwaltung der Monarchin habe insgeheim schon nach einer Gewinn trächtigen Nutzung für das Gebäude gesucht. Trotzdem sei das Angebot der Amerikaner einfach zu früh gekommen, hieß es in dem Bericht.

 
 
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