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Rafael van der Vaart zahlt noch immer Sabias Miete

Sabia Boulahrouz hat der niederländischen Zeitschrift "Linda" ein ausführliches Interview gegeben. In dem Gespräch versucht die Ex von Rafael van der Vaart ihr Image als die Böse zu korrigieren. Das gelingt nur bedingt.

Sabia Boulahrouz

Sabia Boulahrouz will nicht nur für ihre Ex-Männer bekannt sein

"Jetzt erzähle ich die ganze Wahrheit", titelte die deutsche Zeitschrift "Grazia" im Januar und zeigte Sabia Boulahrouz auf dem Titel. Es war das erste Interview der 38-Jährigen nach ihrer Fehlgeburt im Dezember 2015. Vier Monate zuvor hatte sich Boulahrouz vom Vater des Babys getrennt, Fußballer Rafael van der Vaart.

Den deutschen Boulevard beherrscht Boulahrouz seit nunmehr drei Jahren. Seit sie in der Silvesternacht 2012 gemeinsam mit Sylvie Meis und Rafael van der Vaart feierte und das nicht enden wollende Beziehungs-Theater seinen Lauf nahm. Es ist schwer, in dieser gelebten Soap-Opera den Überblick zu behalten. Sabia war in all den Jahren aber immer eins: die Böse, die Betrügerin. Mit ihrem Interview in der "Grazia" versuchte sie, ihr Image zu korrigieren.

Dasselbe Anliegen verfolgt Boulahrouz nun auch in den Niederlanden. Dort ist die Deutsch-Türkin durch ihren Auftritt in der TV-Show "Mindmasters Live" bekannt, vor allem aber als Ex-Frau von Khalid Boulahrouz. Mit dem Fußballer war sie sieben Jahre verheiratet und hat zwei gemeinsame Kinder.

Das Frauenmagazin "Linda", gegründet von Moderatorin Linda de Mol, widmet Boulahrouz eine 17-seitige Geschichte. Das Gespräch fand im Amsterdamer Hotel "Amstel" statt. Dort hätten sie und Rafael van der Vaart 2013 einen Schwangerschaftstest gemacht, heißt es im Vorspann. Zweimal war Boulahrouz von van der Vaart schwanger, zweimal verlor sie das Kind.

Sabia wünscht Modefotos, aber keine Fragen zu Sylvie

Neben dem Gespräch findet sich im Magazin eine große Modeproduktion. Dass sei eine der Voraussetzungen für das Interview gewesen, schreibt die Autorin, denn Boulahrouz ist seit einigen Monaten bei der Hamburger Agentur "Megamodel" unter Vertrag. "Scheinbar kann ich als fast 38-jährige Frau eine Karriere als Model starten. Das ist lustig und spannend, wie jede Frau liebe ich Mode. Erst jetzt, wo ich gebucht werde, merke ich, wer ich wirklich bin", sagt Boulahrouz im Interview und vergisst, dass sie natürlich gebucht wird, weil ihr Name Aufmerksamkeit verspricht und nicht, weil sie nach 16 Kilo Gewichtsverlust nun Modelmaße hat.

Über Sylvie Meis möchte Boulahrouz nicht sprechen, auch das eine Bedingung für das Interview. Einen Kommentar kann sich Boulahrouz aber nicht verkneifen: "Kurz nach meiner Fehlgeburt postete sie auf Instagram ein Foto, auf dem sie das gemeinsame Bild von ihr, mir und Rafael nachstellte. Da hat sie der Öffentlichkeit ihren wahren Charakter gezeigt. Vor Kurzem hat sie auch einen Beitrag von mir nachgeahmt, na ja, geschenkt. Wenn es sie glücklich macht. Ich denke, es ist in Ordnung. Sie soll sich auf ihr Kind und ihre Karriere konzentrieren." Ganz ähnlich hatte sie das im Januar bereits der "Grazia" erzählt.


Sabia Boulahrouz wollte nie Mutter werden

Mit Sylvie Meis möchte Sabia Boulahrouz also nicht mehr in Verbindung gebracht werden, ebenso wenig mit ihrer angeblichen Vergangenheit als Pole-Tänzerin. "Ich habe eine Ausbildung als Verwaltungsassistentin. Ich habe das auch schon in drei früheren Interviews gesagt, aber es wurde nie geschrieben, wahrscheinlich, weil es nicht in das Bild von mir passt. Es ist auch nicht wahr, dass ich Pole-Tänzerin war, was ich überall gelesen habe. Ja, ich habe getanzt, aber nicht an der Stange. …. Ich arbeitete bei Universal Music, einer Plattenfirma, wo ich eine von drei Assistenten des Direktors war. Als die Hamburger Firma nach Berlin zog, hörte ich auf."

@linda_magazine out now! march issue ⚡️ #linda #happy 💋thanks

Ein von Sabia Boulahrouz Official (@sabia_boulahrouz) gepostetes Foto am

Überraschend sind ihre Aussagen, dass sie nie Mutter werden wollte. Boulahrouz war 17, als sie ihre erste Tochter bekam. "Natürlich bin ich glücklich, dass ich meine Kinder habe und möchte sie nicht missen. Aber ich habe nie den Wunsch verspürt, Mutter zu sein." Auf die Frage, ob sie mit ihrem Ex-Mann Khalid Boulahrouz Kinder haben wollte, antwortet Sabia: "Ehrlich gesagt, nicht wirklich. Aber Boulah hat einen marrokanischen Hintergrund. In seiner Kultur lebt man nicht einfach nur zusammen. Also haben wir geheiratet und zu einem Ehepaar gehören auch Kinder."

Sabia Boulahrouz, Rafael van der Vaart

Sabia Boulahrouz und ihr Ex-Partner Rafael van der Vaart. Das Paar trennte sich im Sommer 2015.

Sabia und Khalid Boulahrouz haben zwei gemeinsame Kinder, für die er Unterhalt zahlt. Berichte, wonach Boulahrouz seiner Ex-Frau ein Haus in Amsterdam gekauft habe, dementiert Sabia. Sie lebe nach wie vor in Hamburg, in der Villa in Alsterdorf, die Rafael van der Vaart im Sommer 2013 angemietet hat. Die monatliche Miete beträgt 9000 Euro, schrieb die Zeitschrift "Gala" im Oktober 2015. Kosten, die nach wie vor Rafael van der Vaart übernimmt, obwohl er und Sabia Boulahrouz weder verheiratet waren, noch ein gemeinsames Kind haben. "Raf unterstützt mich immer noch", sagt Boulahrouz. "Wie das in Zukunft aussehen wird, werden wir sehen. Natürlich will ich auf eigenen Füßen stehen. Ich muss nicht als Model oder im Fernsehen arbeiten. Ich könnte ebenso gut bei Starbucks hinterm Tresen stehen."

Auf den Einwand, dass Boulahrouz bisher immer mit vermögenden Männern liiert war, die ihr ein komfortables Leben ermöglichten, sagt die 38-Jährige: "Das ist Zufall. Aber wenn man mit einem Mann zusammenlebt und er sagt, dass er gerne mit mir in Urlaub fahren oder zum Essen gehen würde - welche Frau antwortete dann: 'Nein, das will ich nicht?' Jeder will doch ein besseres Leben."

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