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Diese SMS schrieb van der Vaart nach der Fehlgeburt

Sabia Boulahrouz verlor im Dezember ihr Kind. Zum ersten Mal spricht sie über den schweren Schicksalsschlag und darüber, dass Rafael van der Vaart ihr lediglich eine SMS schrieb.

Sabia Boulahrouz

Sabia Boulahrouz posiert in einem Maxidress von Christian Dior für ein Fotoshooting der "Grazia".

Sie blickt selbstbewusst in die Kamera, posiert in einer eleganten Bluse und mit schwarzer Hose für den Fotografen der Zeitschrift "Grazia". Sexy und stark sieht sie aus. Keine Spur mehr von der labilen und eingefallenen Frau, die im vergangenen Jahr nach der Trennung von Ex-Freund Rafael van der Vaart im Sat1-Frühstücksfernsehen mit verheulten Augen ein Interview gegeben hat. Doch neben den Hochglanzfotos offenbart Sabia Boulahrouz, wie es hinter dieser Fassade aussieht.


Zum ersten Mal spricht die 37-Jährige über ihre Totgeburt. Fünf Wochen ist das schreckliche Ereignis mittlerweile her: Sabia Boulahrouz verlor im Dezember ihr Kind. Im sechsten Monat kam das Baby von ihr und van der Vaart tot in einer Hamburger Klinik zur Welt. Im Interview mit "Grazia" erzählt Boulahrouz über den Schicksalsschlag und über die öffentlichen Anfeindungen ihr gegenüber.

Sabia Boulahrouz wehrt sich gegen Scheinschwangerschaft-Gerüchte

"In den ersten Tagen habe ich mich mit meinem Kummer im Bett verkrochen, da war mir die Öffentlichkeit erst einmal ziemlich egal. Irgendwann hab ich dann natürlich doch einige dieser Kommentare mitbekommen. Ja, wie geht man mit solcher Unmenschlichkeit um? Dafür finde ich keine Worte", wehrt sich Boulahrouz gegen den Vorwurf, sie sei gar nicht schwanger gewesen.

Im Internet wurde Sabia unterstellt, sie habe diese Schwangerschaft nur vorgetäuscht. Dagegen verteidigt sie sich: "Es gibt nichts, wofür ich mich rechtfertigen müsste, ich sehe in keinerlei Beweispflicht meinerseits. Wenn ich jetzt meinen Mutterpass in die Kamera halten würde, hieße es doch nur: Der ist gefälscht. Es ist ja nie gut“, sagt Boulahrouz.

Van der Vaart schrieb nur eine SMS

Gleichzeitig erhebt sie Vorwürfe gegen Rafael van der Vaart. Weil ihr Ex-Freund ihr in den Stunden der Totgeburt nicht beigestanden habe, sei ihre Situation "viel schwieriger gewesen". Van der Vaart habe lediglich eine SMS geschrieben: "Ich hoffe, deine Kinder trösten dich.“ Zu ihr nach Hamburg sei er nicht gekommen. Boulahroz verriet auch, wie der Junge hätte heißen sollen: Rafael Ramon. "Wie der Vater und der Opa."

Sylvie Meis

Original (l.) und Nachbildung: Sylvie Meis stellte mit Freunden das Silvesterfoto von 2012 nach und veröffentlichte es auf Instagram.

Auch von ihrer ehemaligen besten Freunden, Sylvie Meis, bekam Boulahrouz keine Unterstützung - im Gegenteil. Wenige Tage nach ihrer Totgeburt stellte Meis mit Freunden das bekannte Foto aus der Silvesternacht 2012 nach und veröffentlichte es auf Instagram. "Sylvie hat damit zum ersten Mal öffentlich ihren wahren Charakter gezeigt. Ich muss zugeben, ich war etwas überrascht. Ich an ihrer Stelle würde mich mit dieser Art von Postings zurückhalten und sehr aufpassen! Weil ich finde: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, sagt Boulahrouz über das Foto.

Kein neuer Mann

Boulahrouz hat Hamburg und damit das Haus, das sie zuvor mit van der Vaart bewohnte, mittlerweile verlassen und wohnt mit ihren Kindern Daamin, 2, und Amaya, 3, in einer Wohnung in Amsterdam, die ihr Ex-Mann Khalid Boulahrouz ihr zur Verfügung stellt. "Ich mache mir keine Sorgen. Brauche kein großes Haus oder noch mehr teure Handtaschen“, sagt sie über ihre derzeitige Lebenssituation. Pläne für ihre berufliche Zukunft schmiedet sie auch. "Es gibt mehrere Angebote aus dem Bereich Fernsehen“, sagt Boulahrouz. "Zu meinem Leben gehört aber definitiv kein neuer Mann."

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