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Sylvie - oder die tückische Frage, wer wen betrog

Kaum wähnte man Ruhe im Liebeskarussell van der Vaart-Boulahrouz, da meldet sich Rafaels neue Freundin Sabia zu Wort und erhebt schwere Anschuldigungen gegen Sylvie.

  Da waren sie noch beste Freundinnen: Sylvie van der Vaart (l.) und Sabia Boulahrouz Mitte März bei einer Filmpremiere.

Da waren sie noch beste Freundinnen: Sylvie van der Vaart (l.) und Sabia Boulahrouz Mitte März bei einer Filmpremiere.

Sylvie van der Vaart, Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz. Seit acht Monaten sorgen diese Drei mit ihrem Privatleben für Schlagzeilen. Es geht um vermeintlichen Ehebruch, um Vertrauensmissbrauch und rasante Partner- und Wohnungswechsel. Nachdem Sylvie van der Vaart und ihr Ex-Freund, der französische Unternehmer Guillaume Zarka, in der vergangenen Woche öffentlich schmutzige Wäsche wuschen, meldet sich nun Sabia Boulahrouz zu Wort.

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung wehrt sich die 35-Jährige gegen ihr Image der Ehebrecherin. "Das ist total falsch", sagt Boulahrouz. "Ich war mit beiden gut befreundet, habe aber, als die Ehe ganz am Ende war, viele Stunden mit Rafael über seine Sorgen und Probleme gesprochen." Vielmehr sei es Sylvie gewesen, die seit 2009 regelmäßig Affären hatte. "Ich habe ihr oft ein Alibi gegeben, alles mitgemacht", sagt Sabia Boulahrouz. "Die Liste von Sylvies Affären ist lang. Unter anderem mit einem Piloten (...), einem Tänzer von 'Let's Dance' oder einem Bodyguard."

"Sylvie hat stets eine große Show abgezogen"

Zwischen 2008 und 2010 stand Rafael van der Vaart beim spanischen Fußballverein Real Madrid unter Vertrag. Danach spielte er in London, Sylvie zog aus Karrieregründen allein nach Deutschland zurück. Erst seit Sommer 2012 lebte die ganze Familie wieder in Hamburg. Glaubt man den Ausführungen von Sabia Boulahrouz war da die Ehe der van der Vaarts nur noch Fassade. "Sylvie hat stets eine große Show abgezogen. Ihr Image war ihr immer das Wichtigste", sagt die 35-Jährige. Ihre Auftritte als "betrogene Ehefrau" mit großer Sonnenbrille und Trauermiene seien nur gespielt gewesen, um Paparazzi anzulocken.

"Eine Überlegung von Sylvie war später, dass sie eine Frau dafür bezahlt, mit Rafa auszugehen. Ihm sollte unbedingt eine Affäre angedichtet werden", sagt Boulahrouz. Der gemeinsame Auftritt von ihr und Rafael van der Vaart bei einer Misswahl in Hamburg im Dezember 2012 sei Sylvies Idee gewesen. "Damit die Leute denken, dass wir etwas miteinander haben", so Sabia Boulahrouz. Dass sie sich für Sylvie van der Vaarts vermeintliche Machenschaften einspannen ließ, bereut Sabia Boulahrouz. "Ich schäme mich, dass ich mitgemacht habe. Diesen Fehler muss ich mir selber ankreiden lassen." Eine Versöhnung mit ihrer ehemals besten Freundin schließt sie aus: "Ich musste zuletzt viel ertragen. Das Tischtuch ist zerschnitten. Ich möchte einfach in Ruhe leben und in Ruhe gelassen werden." Dass Sylvie van der Vaart die Vorwürfe von Sabia Boulahrouz unkommenteniert lässt, ist unwahrscheinlich. Die 35-Jährige wird sich sicher zu Wort melden und in den nächsten Tagen ihre Version der Geschichte präsentieren.

jum

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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