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Die Trennung von Oliver Pocher könnte ihre Karriere retten

Als Sabine Lisicki im Herbst 2013 mit Oliver Pocher zusammenkam, stand sie auf Rang 15 in der Tennis-Weltrangliste. Seither ging es mit ihrer Karriere bergab. Die Trennung bietet die Chance auf einen Neustart ihrer Karriere.

Sabine Lisicki und Oliver Pocher

Ein seltener Anblick: Während sie mit Oliver Pocher liiert war, gewann Tennisspielerin Sabine Lisicki nur ein einziges Mal einen Pokal. Auf diesem Bild ist es allerdings die Uefa Champions League Trophy, die das Paar in den Händen hält.

Es ist erst zweieinhalb Jahre her, und doch es ist wie eine Ewigkeit. Im Sommer 2013 war Sabine Lisicki Deutschlands Tennisstar Nummer 1. Gerade hatte sich die Sportlerin bis ins Finale von Wimbledon vorgekämpft. Damit stand sie nach 14 Jahren als erste Deutsche im Einzelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Auch wenn sie dort ihrer Kontrahentin Marion Bartoli klar unterlag, machte sie dieses Turnier zum Star, mit ihrem strahlenden Lächeln wickelte Lisicki zudem Millionen von Fernsehzuschauern um den Finger. Das Jahr 2013 schloss sie als 15. der Tennisweltrangliste ab, die Boulevardpresse verpasste der Frau mit dem harten Aufschlag in Anspielung auf Boris Becker "Bum Bum Bine". Ihr schien eine große Karriere bevorzustehen.

Doch es kam anders. Lag es an Oliver Pocher? Fakt ist: Seit Lisickis Liaison mit dem Comedian gelang ihr auf dem Tenniscourt nicht mehr allzu viel. Von 2014 bis heute schied sie bei 21 Turnieren in der ersten Runde aus, 18 Mal war in Runde zwei Schluss. Dem stehen zwei lediglich Halbfinal-Teilnahmen und ein Turniersieg gegenüber. In der Weltrangliste rutschte sie bis auf Platz 32 Ende 2015 ab.

Vergleicht man diese Bilanz mit den drei Jahren vor ihrer Beziehung mit Oliver Pocher, so ergibt sich ein klares Bild: Die Troisdorferin gewann von 2011 bis 2013 zwei Turniere und erreichte weitere Male ein Finale, darunter Wimbledon. 

In den Pocher-Jahren ging es für Sabine Lisicki bergab

Von 2014 bis heute hat Lisicki 102 Partien bestritten und nur eine knapp positive Bilanz erzielt: Sie gewann 53 Mal, in 49 Matches ging sie als Verliererin vom Platz. 

Deutlich freundlicher sieht die Bilanz der Jahre vor Pocher aus: Von 2011 bis 2013 trat Lisicki zu 160 Partien an, von denen sie 101 gewann, nur 59 Mal musste sie sich geschlagen geben.

Auch wenn es sicherlich nicht gerechtfertigt ist, ihre sportliche Misere allein auf ihren Freund zurückzuführen, besteht doch die Hoffnung, dass die Karriere von Sabine Lisicki noch einmal Fahrt aufnimmt. Jung genug wäre sie: Lisicki ist erst 26. Damit ist sie jünger als Angelique Kerber. Das ist die Frau, der gelang, was sich Tennisfans von Bum-Bum-Bine erhofft haben: ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen.

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