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Hollywoodstar im Kampf gegen Scientology

Scientology-Aussteigerin Leah Remini sorgt sich um die Frau von Sektenführer David Miscavige. Die Schauspielerin gab bei der Polizei in Los Angeles eine Vermisstenanzeige auf.

Von Frank Siering, Los Angeles

  Schauspielerin Leah Remini war viele Jahre Mitglied bei Scientology. Mitte Juli wagte sie den Ausstieg

Schauspielerin Leah Remini war viele Jahre Mitglied bei Scientology. Mitte Juli wagte sie den Ausstieg

  • Frank Siering

Vor rund einem Monat machte Leah Remini, Hauptdarstellerin der Sitcom "King of Queens", Schlagzeilen, weil sie den Ausstieg bei Scientology wagte. Nun holt die 43-Jährige zu einem weiteren Schlag gegen die Sekte aus: Remini glaubt, dass Scientology-Boss David Miscavige seine Frau Shelly vor der Öffentlichkeit versteckt hält. Seit Jahren habe man sie nicht mehr gesehen. Remini gab deshalb bei der Polizei von Los Angeles eine Vermisstenanzeige auf.

Die Polizei, so berichten das "People"-Magazine und der "Hollywood Reporter", sei der Anzeige von Remini nachgegangen und zu der Erkenntnis gelangt, dass die Vorwürfe "unbegründet" seien. In einem Polizeibericht heißt es, dass "Shelly nicht vermisst wird". Die Beamten hätten Shelly Miscavige selbst gesehen.

Auch Kirchenmitglieder sagten aus, dass Miscavige niemals vermisst wurde. Ein Scientology-Sprecher bezeichnete die Anzeige als "Schikane". Fakt ist allerdings, dass Shelly in den letzten Jahren kaum noch neben ihrem umstrittenen Ehemann gesehen wurde. Selbst bei der Hochzeit von Tom Cruise und Katie Holmes im November 2006 fehlte sie. Ihr Mann David war immerhin Trauzeuge des Schauspielers.

Zuspruch erhält Leah Remini von dem Journalisten Tony Ortega. Er betreibt die Website "The Underground Bunker", auf der er nach eigener Aussage die inneren Zirkel von Scientology untersuchen will. Ortega glaubt, dass Shelly Miscavige in ein geheimes "Lager" am kalifornischen Lake Arrowhead gebracht wurde. Dort lebe sie abgeschottet von der Außenwelt, so wie andere Sektenmitglieder, die als Risikofaktor für die Kirche gelten. Womöglich könne sie sich nicht frei bewegen und werde für ihre "Fehler" bestraft.

Ähnlich sieht das Amy Scobee. Die Amerikanerin gehörte jahrelang zum engsten Führungszirkel von Scientology, betreute prominente Mitglieder wie John Travolta und Tom Cruise. 2005, nach 27 Jahren Scientology, wagte sie den Ausstieg. Scobee bezeichnet Reminis Schritt als "fantastisch". Sie selbst mache sich auch große Sorgen um Shelly Miscavige, informierte vor drei Jahren sogar das FBI. Was den Verbleib der Amerikanerin angeht, so sieht Scobee es ähnlich wie Ortega: Shelly Miscavige sei sicher noch am Leben, würde aber in einem geheimen "Lager" versteckt.

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