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Genau 33 Trauungen zum 3.3.03

Für Heiratswillige sind Schnapszahl-Termine sehr attraktiv, um "es" zu tun. Die Beamten des Münchner Standesamtes spielten mit und achteten darauf, dass genau 33 Paare heirateten.

Hochbetrieb am Münchner Standesamt: Genau 33 Paare gaben sich zum Schnapszahldatum 3.3.03 am Rosenmontag in der bayerischen Landeshauptstadt das Ja-Wort. Reiner Zufall war die Zahl der Eheschließungen allerdings nicht. "Wir haben da schon ein bisschen nachgeholfen", sagte der Leiter der Behörde, Klaus Holub, am Montag in München. Eigentlich ist der Wochenanfang für Trauungen eher unbeliebt. "Normalerweise haben wir montags nur acht bis zehn Eheschließungen", sagte Holub.

Närrisch ging es am Münchner Standesamt allerdings keineswegs zu - trotz Rosenmontag. "Ich habe keine verkleideten Paare gesehen", sagte Holub. Und das war den Mitarbeitern des Amtes auch ganz recht so. "Es handelt sich schließlich um eine sehr ernste Angelegenheit und nicht um eine Gaudiveranstaltung." Manchmal sei er sich allerdings gar nicht ganz sicher, ob das eine oder andere Paar eigentlich verkleidet sei oder nicht, fügte Holub hinzu. "Das kann man ja heutzutage manchmal kaum mehr feststellen, bei den Modetrends."

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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