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25. Mai 2002, 00:17 Uhr

»Ich bin kein Teenie-Schwarm, ich bin Fußballer.«

Er spielt Fußball, seitdem er »zu Hause Lampen und Telefon kaputtgeschossen hat«. Er ist der Hoffnungsträger der deutschen Nationalelf und würde gerne mit Jennifer Lopez im Lift stecken bleiben: Sebastian Deisler!

Sebastian Deisler in Aktion

»Groß, Hühnerbrust, kein Brustpelz, dafür aber lange Beine - schüchtern.« Mädels aufgepasst! Wer diese Worte in einer Kontaktanzeige liest, könnte es mit einem der meistbegehrtesten Fußball-Spieler Deutschlands zu tun bekommen. Denn: So würde sich der 21-Jährige Hertha BSC Spieler Sebastian Deisler selbst in einer Anzeige beschreiben.

Teuerster 19-Jähriger derBundesliga

Er möchte einmal so gut flanken können wie David Beckham oder Zinedine Zidane. Sein größtes Vorbild ist Basketballstar Michael Jordan. »Weil er der absolut Beste war. Weil er so unter Druck stand. Weil er dabei ein richtiger Mensch geblieben ist.« Auch ein Sebastian Deisler steht unter Druck: Für eine Ablösesumme von rund vier Millionen Mark wechselte er 1999 zu Hertha BSC und wurde damit zum teuersten 19-Jährigen in der Geschichte der Bundesliga.

Ein Star, der seine Ruhe haben möchte

Und seitdem versucht auch Sebastian ein Mensch zu bleiben. Gar nicht so einfach für einen, der lieber seine Ruhe haben möchte anstatt auf der Straße Teenie-Schwärmen Autogramme zu geben. Seinen jetzigen Zustand als Sportler-Popstar, »dieses ganze Drumherum«, empfindet er als »ziemlich viel«.

Mit Jennifer Lopez im Lift

Im Umgang mit den Medien ist Sebastian ein echter Profi. Kein anderer Fußballer hat eine Homepage mit so vielen Informationen: Über die Familie im heimischen Südbaden ist da zu lesen und wie er als kleiner Bub mit der Deutschlandfahne vor dem Fernseher saß, wenn die Nationalmannschaft spielte. Dass er auf eine einsame Insel keine hässliche Frau mitnehmen würde und schon gar keinen Mann. Dass er mit Jennifer Lopez gerne eine Stunde im Lift stecken bleiben würde.

Nicht »everybodys Darling«

Gezielt wirft Sebastian der Journaille die Brocken hin. Es gibt dort so viel über ihn zu erfahren, dass keiner auch nur auf die Idee kommen würde weiter nachzufragen. Er selbst sagt: »Ich will nicht zu viel von mir preis geben. Ich bin nicht everybodys Darling. Das will ich auch gar nicht sein. Ich bin kein Teenie-Schwarm, ich bin Fußballer.« Richtig Basti!

Autor: Jens Maier

 
 
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