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Bodybuilderin trainiert hochschwanger - und wird im Netz angefeindet

Der Babybauch wird immer größer: Doch obwohl Stacie Venagro im achten Monat schwanger ist, trainiert sie bis zu fünf Mal die Woche. Die Fitnesstrainerin kann und will nicht auf Sport verzichten. Dafür wird sie im Netz kritisiert.

Stacie Venagro wollte in der Schwangerschaft nicht auf Sport verzichten.

Fit mit Babybauch: Stacie Venagro wollte in der Schwangerschaft nicht auf Sport verzichten.

"Das kann doch nicht gesund sein!" - viele sind entsetzt, wenn sie Stacie Venagro zum ersten Mal sehen. Die 31-jährige Fitnesstrainerin ist mittlerweile im achten Monat schwanger - und macht noch immer Bodybuilding. Gewichte stemmen, Liegestütze, Burpees: Bis zu fünf Tage die Woche trainiert Venagro im Fitnessstudio. Auf Instagram postet sie regelmäßig Bilder und präsentiert ihren gestählten Babybauch stolz. Damit begeistert sie zahlreiche Fans, doch Venagro muss auch viel Kritik einstecken.

Denn die mehrfache Preisträgerin von Fitnesswettbewerben achtet auch minutiös auf ihre Ernährung: Sechs kleine Mahlzeiten nimmt sie pro Tag zu sich. Spinat mit Rührei steht auf ihrem Speiseplan, oder Hühnchen mit Bohnen. Zum Frühstück trinkt sie einen Proteinshake mit Früchten. Während andere Schwangere sich Heißhungerattacken hingeben, gönnt sich Stacie Venagro nur das Nötigste.

"Diese Frau ist wie besessen"

Das alles sei mit ihrem Arzt abgesprochen, sagt Stacie. Doch im Netz wird sie beleidigt. Manche nennen sie hässlich. Sie sei geradezu besessen, schreiben andere. Doch das stört die Frau nicht.

"Sie werfen mir vor, ich würde nicht genug essen, solle mein Workout sein lassen, zuhause auf der Couch sitzen und fettes Zeug in mich hineinstopfen. Aber das ist nicht das, was ich will", sagt Venagro zu RTL.

Venagro wuchs mit Sport auf, schon mit fünf Jahren tanzte sie und machte Gymnastik. "Ich werde so lange trainieren, wie mein Körper es mir erlaubt", sagte sie dem Magazin "People". Venagros Sohn soll im April zur Welt kommen. Anschließend will sie sich wieder ihrer großen Leidenschaft widmen: Auf Bühnen zu sehen und ihre Muskeln mit anderen zu messen. 

Darf man in der Schwangerschaft Sport treiben?

Moderater Sport während der Schwangerschaft ist für Mutter und Kind gesund, sagen Experten von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Das hätten zahlreiche Studien belegt. Gymnastik und das Training am Crosstrainer seien sehr zu empfehlen, auch Kraftübungen können sich positiv auswirken. Dabei sollte stets die Herzfrequenz überprüft werden. "Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören und sich eine Pause gönnen, wenn er es fordert", heißt es.

Sportarten mit Wucht, Stoß, Schlag, Gewalt oder anderen heftigen Auswirkungen sollten dagegen gemieden werden.  In der Frühschwangerschaft sollten Frauen keine Sportarten betreiben, die mit hoher Belastung verbunden sind. Dazu gehören Schrittmuster, bei denen für kurze Zeit beide Füße den Bodenkontakt verlieren. 

 

 

 


So sah Stacie Venagro vor ihrer Schwangerschaft aus:




kis
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