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18. Juni 2008, 13:47 Uhr

"Hör auf mit den Drogen oder du stirbst"

Nach einem erneuten Zusammenbruch befindet sich Sängerin Amy Winehouse in einer Londoner Klinik. Es gehe ihr gut, betonte Winehouse' Sprecher, die Ärzte schlagen jedoch Alarm. Wenn die Sängerin ihre Drogenprobleme nicht in den Griff bekomme, könnte ihr nächster Kollaps tödlich sein.

Von Drogen gezeichnet: Sängerin Amy Winehouse© Splashnews

Zu viele Drogen, zu viel Alkohol, zu viele Tabletten. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis Sängerin Amy Winehouse erneut zusammenbricht. Vor wenigen Tagen erlitt die Sängerin einen Schwächanfall vor ihrem Haus in London und wurde von ihrem Vater Mitch ins Krankenhaus gebracht. Dort muss sich die Sängerin nun mehrerer Tests unterziehen, die jedoch noch keine klare Diagnose ergeben hätten, berichtet die britische Zeitung "The Sun". Fest steht nur, dass Winehouse' Kollaps ganz klar die Folge ihres exzessiven Drogenkonsums ist.

Winehouse' Auf und Ab zwischen Drogentripp und Entzugsklinik währt seit beinahe einem Jahr. Nach dem Kollaps im August 2007 folgten mehrere Schwächeanfälle und öffentliche Auftritte, bei denen die 24-Jährige völlig zugedröhnt auf die Bühne trat. Lallend und torkelnd performte sie im November 2007 bei den MTV Europe Music Awards 2007 in München. Was genau sie da von sich gab, verstand wohl nicht einmal ihr Mann Blake Fielder-Civil, der im Publikum saß. Kurz darauf wurde Fielder-Civil wegen Bestechung und Körperverletzung verhaftet - bis heute sitzt der 26-Jährige in einem Londoner Gefängnis ein. Das Urteil steht noch aus. Im schlimmsten Fall drohen dem Musiker bis zu fünf Jahre Haft.

Für Winehouse' Vater Mitch trägt Blake Fielder-Civil die Schuld am Schicksal seiner Tochter. "Er besorgt Amy die Drogen", sagte Mitch Winehouse in einem Interview mit der BBC. Ganz so einfach dürfte es jedoch nicht sein, denn auch ohne Fielder-Civil torkelte Winehouse immer wieder völlig zugedröhnt durch Londons Straßen, prügelte sich in Pubs und wurde beim Rauchen von Crack gefilmt, was ihr eine Nacht auf dem Polizeirevier und eine Anzeige wegen Drogenbesitzes einbrachte. Es folgten Entzugskuren, die sie ebenso schnell wieder abbrach wie sie die nächste Flasche Wodka leerte.

Auf dem Weg der Besserung schien Winehouse bei ihrem Auftritt zur Grammy-Verleihung im Februar dieses Jahres. Zwar konnte sie nicht persönlich in Los Angeles erscheinen - aufrgrund ihrer Drogengeschichten war ihr die Einreise in die USA verweigert worden - legte dafür aber eine souveräne Performance in London hin, die per Satellit nach L.A. übertragen wurde. Am Ende gewann Winehouse fünf der begehrten Trophäen, weinte vor Freude und herzte ihre Mutter vor einem Millionenpublikum.

Seit einigen Monaten scheint Winehouses jedoch wieder völlig aus der Bahn geworfen. Ihr kruden Auftritte mit Musiker Pete Doherty - die beiden filmten sich beim Spielen mit Mäusebabys - sowie eine missglückte Performance beim Open-Air-Festival "Rock in Rio Lisboa" in Portugal Ende Mai lassen erahnen, dass Winehouse tiefer denn je im Drogensumpf steckt. Wenn es nach den Ärzten geht, sollte sich die Sängerin für mindestens sechs Monate komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen, keine Interviews geben, keine Auftritte abslovieren. Denn sonst, so befürchten die Ärzte, könnte Winehouse' nächster Kollaps tödlich sein.

jum
 
 
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Amy Winehouse
KOMMENTARE (10 von 14)
 
ilduca (19.06.2008, 08:55 Uhr)
@ plonk70
na Hauptsche Du bist der große Durchblicker.
logon (19.06.2008, 08:53 Uhr)
uuaaah !!
Zum Eier-Abschrecken !!
Waste of skin.
Clamaria (19.06.2008, 07:51 Uhr)
Wenn das so weitergeht mit ihr,
dann war Back to Black wohl das letzte Album, das wir von ihr gekriegt haben, und das wäre sehr schade, denn keiner hat so eine Stimme wie sie. Es gibt viele Top-Sängerinnen, ohne Zweifel, aber keine Stimme lässt einen so aufhorchen wie die von Amy. Klar, sie ist ein Wrack, aber sie ist auch was Besonderes, nicht so glatt und keimfrei und ohne perfekte Performance mit einem Mega-Aufwand wie z.B. Madonna. Sie erinnert an die kaputten Soulstars der Sixties, die nicht ins Fittness-Studio rannten, um mit 50 wie mit 30 auszusehen.
Mme.Tortue (19.06.2008, 06:55 Uhr)
nicht alles in einen Topf werfen...
Amy ist eine phantastische Saengerin. Sie tut mir leid, denn Drogen zerstoeren. Das ist eine Perspektive. Dass den Journalisten des Stern mittlerweile der Stoff ausgeht und sie fast taeglich ueber sie berichten finde ich zum K....
Maria1000 (18.06.2008, 23:24 Uhr)
@ilduca: Stimme zu! Um von harten Drogen abhängig zu werden
gehört schon eine gehörige Portion Dummheit dazu, daher hält sich mein Mitleid da auch in Grenzen.
plonk70 (18.06.2008, 23:22 Uhr)
ilduca
du hast nichts begriffen, oder...?
Maria1000 (18.06.2008, 23:22 Uhr)
Ich wette, dieser Aufmerkssamkeitsjunkie Winehouse GENIEST jeden
Moment ihrer Zelebrierung ihrer Sucht - null Mitleid mit solchen Hirnlosen!
Jeder kann süchtig nach was werden, da sag ich noch nichts, aber jahrelang dieses Gedöns um ihre Sucht vor der Lffentlichkeit. Da mag man auch die Musik nicht mehr hören, weil ich zumindest hätte da immer diese Fotos mit den schmuddeligen zerrissenen blutbeschmierten Ballerinas und mit der Zahnlücke (vom Meth/Crack) vor mir....
ilduca (18.06.2008, 21:08 Uhr)
@plonk70
Mrs. Winehouse ist erwachsen und hat ihr Schicksal selbst in der Hand gehabt, nur weil sie vielleicht (Geschmacksache) gut singen kann hat sie nicht mehr Mitgefühl verdient als andere in ihrer Lage. Sorry ich hab halt mehr Mitleid mit denen die absolut nichts für ihre fatale Lage können, mit verhungernden Kindern in Somalia zum Beispiel.
plonk70 (18.06.2008, 18:47 Uhr)
Kommentare
wenn ich diese "Kommentare" lese, kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte...
elliottsmith (18.06.2008, 18:20 Uhr)
Früher
waren Musiker, die an ner Überdosis Drogen gestorben sind zumindest noch was wert. Da tats einem leid, wenn die abgekrepelt sind.
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