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Taylor Swift schenkt Kollegin Kesha 250.000 Dollar

Taylor Swift als Retterin in der Not: US-Sängerin Kesha weigert sich, mit einem Produzenten zu arbeiten, der sie sexuell genötigt haben soll. Keine Arbeit, kein Geld - doch jetzt bekommt Kesha unerwartete Schützenhilfe.

Taylor Swift und Kesha

Helferin in der Not: Taylor Swift (l.) unterstützt ihre Kollegin Kesha mit 250.000 US-Dollar.

Nach dem Urteil am Freitag brach Kesha in Tränen aus: Ein New Yorker Gericht hatte ihren Antrag auf eine einstweilige Verfügung abgelehnt. Die Folge: Die erfolgreiche Sängerin ("Tik Tok") bleibt weiter vertraglich an ihren Produzenten "Dr. Luke" alias Lukasz Gottwald gebunden - und das obwohl er Kesha jahrelang sexuell genötigt und terrorisiert haben soll. Sichtlich mitgenommen verließ die 28-Jährige den Gerichtssaal. Doch jetzt bekommt sie unerwartet Hilfe von einer Kollegin.

Taylor Swift schweigt zu ihrer großzügigen Hilfe

Taylor Swift schenkt Kesha 250.000 US-Dollar, um sie finanziell bei ihrem Rechtsstreit zu unterstützen. Das sagte ein Sprecher Keshas dem US-Sender "E! News". Keshas Mutter bestätigte die finanzielle Hilfe per Twitter: "Taylor Swift hat gerade großzügigerweise 250.000 Dollar an Kesha gespendet, als Zeichen der Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Großartig!!", schrieb Pebe Sebert. Swift selbst äußerte sich nicht zu ihrer großzügigen Schenkung. 

Kesha bekommt Unterstützung von zahlreichen Promis

Swifts 250.000-Dollar-Hilfe ist der Höhepunkt einer Aktion von mehreren Musikerinnen, die Kesha unterstützen. In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Künstlerinnen in sozialen Netzwerken solidarisch mit der US-Sängerin gezeigt, darunter Kelly Clarkson, Ariana Grande und Lady Gaga. Die 29-Jährige sagte, sie bewundere Keshas Mut, da sich der Prozess in der Öffentlichkeit abspiele.

Keshas Karriere liegt auf Eis

Die Karriere der Sängerin liegt seit einem ersten Verfahren gegen ihren Produzenten und Mentor vor zwei Jahren auf Eis. Das bedeutet, dass Kesha momentan auch keine weiteren Einnahmen hat. "Ich weiß, dass ich nicht mit Dr. Luke arbeiten kann. Ich bin körperlich nicht dazu in der Lage. Ich fühle mich in keinerlei Hinsicht sicher", hatte die 28-Jährige in ihrem Antrag geschrieben und Gottwald als "Monster" bezeichnet. Der stritt allerdings alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab und behauptete, Kesha wolle ihn diskreditieren, um vorzeitig aus dem Plattenvertrag zu kommen. Die Sängerin hatte sich zu sechs Alben mit dem Produzenten und Sony verpflichtet. 

Kesha hofft nun auf ein zweites Verfahren, in dem sie "Dr Luke" wegen sexueller Nötigung verklagt hatte. Sollte der Produzent schuldig gesprochen werden, darf sie sich Hoffnung darauf machen, doch noch aus dem Knebelvertrag heraus zu kommen. Bis dahin können allerdings noch Monate vergehen.



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