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Paris Jackson entdeckt ihre Liebe zur leiblichen Mutter

Während der Streit um eine millionenschwere Zivilklage im Todesfall Michael Jackson tobt, sucht die Tochter des einstigen "King of Pop" Abstand. Sie nähert sich ihrer leiblichen Mutter Debbie Rowe an.

Von Frank Siering, Los Angeles

Das Leben ist kein Ponyhof - aber auf der Pferdefarm ihrer leiblichen Mutter gefällt es Michael Jacksons 16-jähriger Tochter Paris offenbar sehr gut.

Das Leben ist kein Ponyhof - aber auf der Pferdefarm ihrer leiblichen Mutter gefällt es Michael Jacksons 16-jähriger Tochter Paris offenbar sehr gut.

Drei Monate soll der Prozess dauern. Das Verfahren werde viele "hässliche Details an die Oberfläche spülen", kündigten die Anwälte von Konzertveranstalter AEG am Montag an, dem ersten Tag der Zivilklage der Jackson-Familie gegen den ehemaligen Arbeitgeber Michael Jacksons. Vor vier Jahren war der "King of Pop" verstorben.

"Hässliche Details", die Jacksons Tochter Paris, 16, wohl nicht mehr hören will. Wohl auch deshalb verbringt sie im Moment viel Zeit mit ihrer leiblichen Mutter - zur Überraschung vieler Familienmitglieder. Schon mehrmals soll sie jeweils ein paar Tage auf der Pferdefarm von Debbie Rowe, 54, in Palmdale verbracht haben. Der kleine Ort liegt eine Stunde von Los Angele entfernt.

Rowe war mit Michael Jackson von 1996 bis 1999 verheiratet. Sie ist die leibliche Mutter von zwei seiner drei Kinder. Jahrelang war sie nicht in das Leben ihrer Kinder involviert. Der Jackson-Familienclan wollte es so. Das Verhältnis zu Sohn Prince Jr., 16, ist demnach noch heute arg gestört.

Acht Millionen Dollar für Sorgerecht

Die einstige Krankenschwester soll angeblich acht Millionen Dollar für das Abtreten des Sorgerechts vom Jackson-Clan erhalten haben. Sie zog sich aus dem Rampenlicht zurück und führte bislang ein stilles Leben auf dem Land.

Nach Informationen des "People Magazine" war es die 16-jährige Paris, die vor einigen Wochen den Kontakt zur Mutter suchte. Mutter und Tochter sollen sich zum Sushi getroffen haben. Und danach habe Rowe Paris auf ihre Ranch in Palmdale eingeladen.

Dort, so will "People" wissen, verbringe die Tochter des verstorbenen Megastars dieser Tage sehr viel Zeit. Fernab vom hektischen Zivilprozess, der - wie zu erwarten war - viele alte Wunden aufreißt. Rowe habe es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Tochter vor negativen Einflüssen von außen zu schützen. Sie habe der Tochter ein Zimmer im Haus eingerichtet, miste mit ihr zusammen die Stallungen aus, und beide verbrächten viel Zeit mit den Pferden in den Hügeln von Palmdale.

"Teenager-typische Angstphase"

"People" will auch wissen, dass Paris derzeit eine Art "Teenager-Angstphase" durchlebt. Die Nähe der Mutter gebe ihr Ruhe und Geborgenheit. Erst kürzlich hatte Paris die Mutter zu einem Musical in ihre High School eingeladen.

Katherine Jackson - sie hat das Sorgerecht für die Kinder ihres verstorbenen Sohnes - stimme der Annäherung von Mutter und Tochter übrigens zu, heißt es. Sie glaube, Rowe habe einen "sehr positiven Einfluss auf Paris".

Vorwürfe gegen US-Konzernveranstalter AEG

Die Jackson-Oma musste am Montag im Gerichtssaal eine erste echte Tortour über sich ergehen lassen. Denn im vollbesetzten Saal wurde ein Song ihres Sohnes gespielt.

Die 82-jährige Katherine Jackson und ihre drei Kinder werfen dem US-Konzertveranstalter AEG Live vor, die Gesundheit und die Sicherheit des "King of Pop" aus Geldgier vernachlässigt zu haben. Bei dem Zivilprozess geht es um Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe.

Frank Siering

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