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3. Mai 2008, 12:07 Uhr

"Ich und Katie in der Krise? Lächerlich"

Tom Cruise nimmt im US-Fernsehen zum ersten Mal Stellung zu den angeblichen Eheproblemen mit Katie Holmes. Und er sitzt wieder auf einem Sofa, statt auf einem herumzuhüpfen. Talkmasterin Oprah Winfrey läßt aber mehr Themen unter den Tisch fallen, als sie anspricht. Von Frank Siering

Scherzten in den Bergen von Colorado: Tom Cruise (r.) und Oprah Winfrey© Reuters

Diesmal war sie zu Gast auf seinem Sofa. Amerikas Talkqueen Oprah Winfrey besuchte Hollywood-Superstar Tom Cruise auf dessen Ranch in Telluride im US-Bundesstaat Colorado. Ein herbeigesehntes TV-Grossereignis in den USA. Millionen schalteten ein, als Mr. Mission Impossible ruhig und besonnen über sein Leben mit Katie, Suri und der Weltöffentlichkeit sprach.

Passend war es schon, dass Tom Cruise seine gute Freundin Oprah Winfrey aufs Sofa setzte. War er doch beim letzten Zusammentreffen der beiden wie ein von der Hornisse gestochener Liebhaber ständig auf und abgesprungen. Der "Sofa-Zwischenfall" von 2005 machte weltweit Schlagzeilen. So konnte sich die Talkkönigin auch die Frage nicht verkneifen. "Tom, was ging damals in Dir vor?"

Cruise wesentlich zurückhaltender

Cruise, diesmal wesentlich zurückhaltender als noch vor drei Jahren, er wirkte fast schon ein bisschen sediert, kicherte vor sich hin, um dann mit ernstem Blick nichtssagend zu antworten: "Es war der Moment. Ich hab einfach so gefühlt." Na ja, dann konnte also das diesmalige Stillsitzen so interpretiert werden, dass sich die Emotionen für Katie über die Jahre tatsächlich ein bisschen gelegt haben?

Tom Cruise winkte ab. Natürlich lese er diese Geschichten auch. Aber der Medienprofi weiß, wie man mit solchen Stories in der Öffentlichkeit umgeht. Festen Blickes schaute er Oprah in die Augen und sagt: "Katie und ich in der Krise? ¬ Lächerlich!" ¬ Und die horrende Geschichte, Suri sei gar nicht sein Kind? ¬ "Es gibt Dinge, die gehen einfach zu weit. Und das mein Kind mit Rosemary's Baby verglichen wurde, das ist einfach zuviel."

Winfrey lässt Themen unter den Tisch fallen

Somit war das Thema also auch abgehakt. Kein Nachhaken von Moderatorin Winfrey, keine Erwähnung der Gerüchte, Katie habe ein Scientology-Camp besuchen müssen. Die Meldungen, Katie Holmes, sie war übrigens zum Interview mit nach Colorado angereist (wie auch Suri, versteht sich) würde aus Kummer unter Magersucht leiden, fallen bei Millionärs-Freundin Oprah unter den Tisch. Dafür kommt dann lieber die Frage auf den Tisch, ob sich Tom in letzter Zeit missverstanden fühle?

"Selbstverständlich habe ich oftmals das Gefühl, dass ich missverstanden werde. Und es gibt sicherlich auch Dinge, die ich hätte besser handhaben koennen", nuschelte der jetzt selbstkritische Superstar.

Cruise zeigt das "Treppenverlies"

Zeit für eine Pause, Zeit für eine kleine Tour durchs Anwesen. Tom zeigte Oprah das Spielzimmer, das er für Suri unter der Treppe hat einrichten lassen. "Hier feiert sie ihre Tee-Parties", sagt er und schlüpfte für die Kamera, ganz der liebe Daddy, mal eben ins "Treppenverlies" wie die Website TMZ.com den Verschlag schnell taufte. Die Küche wirkt ungewöhnlich normal. Kochtöpfe hängen von der vertafelten Decke. Viel Chrom und Holz. Geschmackvoll. Tom bietet Kuchen an, nennt sein Heim das "Zuckerhaus". Überall im Haus hängen Bilder von den Kindern. Isabella hat ihm ein Portrait angefertigt. Tom Cruise zeigt es genauso stolz wie die Familienbilder, die Annie Leibovitz gemacht hat. Cruise sammelt die Manuskripte seiner alten Filme. Er hat sie in Leder eingebunden. In allen Skripts sind persönliche Notizen von Cruise enthalten. Ein verborgener Schatz, dem er hütet wie seinen Augapfel.

"Hier kann ich total relaxen"

Mantel übergezogen, raus in die Natur. Hier, in der Abgeschiedenheit der Berge von Colorado, liebt es Tom Cruise. Keine Paparazzi, die wie Stechfliegen auf ihn herabstürzen, nur Ruhe und Geborgenheit. "Hier oben kann ich auftanken, hier kann ich total relaxen", sagt er und wirft das Snowmobile an. Na klar musste Oprah auf den Sozius springen, wer würde nicht gerne mit Tom Cruise auf dem Schneeschlitten durch die Gegend düsen? Eine Stunde lang plauderten die guten Freunde in seinem Heim. Der Grund für das Interview? Vor 25 Jahren (!) startete Cruise mit dem Streifen "Risky Business" seine Megakarriere. "Ein Vierteljahrhundert, das mir unendlich viele Träume erfüllt hat", schnulzt der Ober-Scientologe in die laufenden Kameras. Natürlich will Oprah diesen Scoop so lange ausschlachten wie nur möglich. Am Montag dann gibts noch eine weitere Stunde Tom Cruise bei Oprah Winfrey. Diesmal wird er im Studio auftreten. Und weitere Geheimnisse aus seinem Leben verraten. Zum Beispiel den Moment, da Suri erkannt hat, dass sich hinter dem Bart vom Weihnachtsmann kein geringerer als ihr "Dada" versteckte. Wir warten mit Spannung auf den Hollywood-Santa Clause Tom Cruise.

Von Frank Siering
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
heiner5362 (03.05.2008, 19:11 Uhr)
@bigo
ah die hamburger zentrale meldet sich wie erwartet hrhrhr :)
dass die beiden "oberthetanen" sich öffentlich auditieren und gegenseitig helfen wen wunderts bei der verbrechersekte.
ach gottchen wie kramphaft versucht wird das ramponierte image aufzupolieren...
in austria muss man seine opfer einkellern, scientology darf halböffentlich werkeln.
mir ist schleierhaft wie man diese sekte noch schönreden will.
da muss aber gewaltig strom durch diese apparatur gelaufen sein wo man elektroden hält hehehe.
tom cruise ist mit michael jackson vergleichbar nur dass hier kein schimpansen-und kindesmissbrauch stattfindet sondern die zwangsweise unterdrückung einer jungen frau samt kind durch eine nazisekte.
kein wunder dass das a...loch immer so fett grinst.
bevor man sich für diese stasischergen stark macht sollte man sich mal ansehen WER alles von diesen sogenannten "stars" sich mittlerweile da hingezogen fühlt und seine knete verballert für gehirnwäsche.
ich empfehle diesen schwakuffen den kollektiven "übergang" sprich selbstmord, dann ham wer ruhe.
bigo mix dir einen und stoss mit t.c. an, deinem oberthetanen.
CHEERS
Maria1000 (03.05.2008, 14:10 Uhr)
ich vermute,
Oprah ist auch Mitglied der Scientology-Sekte! Und will ihrem Sektenfreund Cruise damit bei der "Schadensbegrenzung" helfen, den diverse enthüllende Cruise-Sekten-Videos im Web und sein alberner auf der Couch hüpfender TV-Auftritt bewirkten.
Dieser erfolglose Schauspieler mit dem "irren Blick" ist für mich nur peinlich.....
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