Er wird als "little Cruise" bezeichnet, dabei verehrt er einen ganz anderen Hollywood-Helden: "Twilight"-Star Taylor Lautner. In seinem neuen Film "Atemlos" versucht der 19-jährige Sonnyboy, dem Werwolfs-Dasein zu entkommen. stern.de traf ihn zum Interview.

In Tom Cruise' Fußstapfen: "Twilight"-Star Taylor Lautner will weg von seinem Werwolf-Image© Studiocanal/DPA
Der 19-jährige "Twilight"-Superstar Taylor Lautner ist Tom Cruise Reloaded. Selbst von der Körpergröße kommt es hin. Wie sein Vorbild, so ist auch Lautner mit seinen geschummelten 1,78 Meter Körpergröße kein Riese.
Lautner mag - wie Cruise - Action-Filme. Klar, spielt er doch jetzt auch gerade in "Atemlos" in einem mit. In den USA spülte der Streifen zwar bisher nur elf Millionen Dollar in die Kinokassen, aber für den "Twilight"-Star war diese Rolle der erste Ausbruch-Versuch, dem Image des "Twilight"-Leitwolfs zu entkommen.
Im stern.de-Interview gibt der sympathische Football-Fan zu, dass er trotz Ruhm und Reichtum immer noch bei den Eltern wohnt und abends nach der Arbeit artig zum Dinner nach Hause fährt. Und obwohl er als "little Cruise" betitelt wird, ist der 19jährige eigentlich ein großer Fan eines ganz anderen Stars in Hollywood.
Lautner: (lacht) Wohl beides. Ich musste für "Breaking Dawn" sehr viel Gewichte stemmen, war jeden Tag im Fitnessstudio. Aber für meinen neuen Film "Atemlos" musste ich mehr in den Boxring steigen
Lautner: Nein, keine Angst. Ich habe ja einen vollen Gesichtsschutz getragen. Da passen die Produzenten schon drauf auf.
Lautner: Ganz so schlimm ist es nicht. Aber es wird schon etwas komplizierter, wenn ich wie in "Atemlos" ein steiles Glasdach herunterrutschen muss, oder mit einem schnellen Motorrad die Hauptstraße herunterdüse. Mir macht das sehr viel Spaß, aber ich weiß, dass da einige Manager arg nervös werden.
Lautner: Sicherlich ist da viel Glück dabei. Das will ich gar nicht verheimlichen. "Twilight" war ein absoluter Glücksgriff für uns alle. Wer hätte denn gedacht, dass das so abhebt. Spannend ist es für mich jetzt, da ich mir mit anderen Rollen meinen Status neu erkämpfen muss.
Lautner: Oh, das wäre gigantisch, wenn ich die Karriere von Tom kopieren könnte. Er hat Kultstatus in meiner Generation. Aber wenn ich ehrlich bin, dann liebe ich die "Bourne"-Filme mehr. Die habe ich alle gesehen. Ich finde Matt Damon als Bourne einfach genial.
Lautner: Ja, wir hatten ein kleines Problem. Ich war in einem Hotelzimmer und plötzlich stürmten zwei Sicherheitsbeamte in das Zimmer. Sie sagten, dass gerade 2000 Mädchen die Lobby gestürmt hatten und auf dem Weg zu mir seien. Das war schon recht irre.
Lautner: (lacht) Natürlich ist das gut für mein Ego. Ich beschwere mich ja auch gar nicht. Aber ich bin nicht unbedingt der Typ Mann, der sich eine ganze Reihe von Groupies hält.
Lautner:Ich bin wohl das, was man ein Muttersöhnchen nennt (schmunzelt). Ich wohne noch immer bei meinen Eltern, fahre artig nach der Arbeit nach Hause, um rechtzeitig beim Abendbrot zu sein.
Lautner:Ja, sicher. Es hört sich immer wie ein Floskel an, aber wir haben uns tatsächlich alle prima verstanden. Da sind schon Freundschaften fürs Leben geschlossen worden.
Lautner:(lacht) Sicher habe ich die. Aber im allgemeinen bin ich eigentlich ein sehr zufriedener Mensch. Ich bin ein ganz netter Kerl, daran kann ich und will ich eigentlich nicht wirklich was ändern...
Lautner:Das ist eine interessante Frage. Wir haben, glaube ich, alle Bücher abgefilmt, oder? Sollte noch ein weiteres Buch auftauchen, dann bin ich gerne wieder dabei. Ich habe Jacob sehr gerne gespielt.
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