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"Lieber Gott, lass mich nicht im Rollstuhl enden!"

Es soll eigentlich eine unterhaltsame Sendung sein, das "TV total Turmspringen" von Stefan Raab. Für den Schauspieler Stephen Dürr wird das Event zum Alptraum - vielleicht einem ohne Ende.

  Der TV-Schauspieler Stephen Dürr liegt nach seinem Unfall beim Turmspring-Training im Europasportpark Berlin auf der Intensivstation

Der TV-Schauspieler Stephen Dürr liegt nach seinem Unfall beim Turmspring-Training im Europasportpark Berlin auf der Intensivstation

Stefan Raab liebt das Totale. "TV total", "TV total Wok WM", "TV total Pokernacht", "TV total Superbrain" und - last but not least - "TV total Turmspringen". Die Sendungen sind vor allem bei jungen Leuten beliebt, weil sie ein gut funktionierender Mix aus Spaß, Sport, Wissensshow und Entertainment sind. Allerdings sind die Inhalte diverser TV-Total-Formate nicht ohne Risiko. A- oder B-Promis, wahrlich nicht immer durchtrainiert wie Profis, messen sich in Sportarten, mit denen sie sonst nur als Fernsehzuschauer zu tun haben. Und das kann total schiefgehen, wie das Beispiel Stephen Dürr zeigt.

Der Fernsehschauspieler verletzte sich beim Training für "TV total Turmspringen" schwer, so schwer, dass er nun höhere Mächte anfleht, ihm den Wunsch zu erfüllen, bald wieder laufen zu können. "Mein erster Gedanke war: Bitte, lieber Gott, lass mich nicht gelähmt bleiben! Lass mich nicht im Rollstuhl enden! Dann wurde mir schwarz vor Augen", sagte er der "Bild"-Zeitung, die ein Foto des Verunglückten auf einer Intensivstation eines Berliner Krankenhauses veröffentlichte.

Der 38-Jährige ist nach Angaben seines Mangements beim Sprung vom Drei-Meter-Brett nicht mit den Händen, sondern mit der Stirn zuerst auf der Wasseroberfläche aufgekommen. Dabei wurde sein Kopf in den Nacken gerissen. Anschließend klagte er über Lähmungen in Armen und Beinen. "Ich habe immer noch Schmerzen und Lähmungen in den Armen. Ich hoffe, dass ich wieder richtig hergestellt werde. Das werden die nächsten Tage zeigen."

Turmspringen soll trotz Unfall ausgestrahlt werden

Nach dem Unfall am Mittwoch wurde Dürr von den Ärzten kurzzeitig in ein künstliches Koma versetzt. Die Untersuchungen am Rückenmark dauern an. Sie werden Aufschluss darüber geben, ob der Schauspieler seinen Beruf künftig noch wird ausüben können. "Heute morgen finden weitere Tests statt", sagte sein Manager stern.de. Dürr wird noch tagelang in der Klinik bleiben. Seine Frau Katharina, die er im August 2009 heiratete, ist bei ihm. Dürr wurde mit seiner Rolle als Till Weigel in der "RTL"-Serie "Unter Uns" bekannt. Auch in den Seifenopern "Alles was zählt" und "In aller Freundschaft" spielte er mit.

Das Turmspringen soll dennoch am 24. November auf ProSieben ausgestrahlt werden, wie ein Sprecher stern.de bestätigte. Auf der Internetseite von Raab heißt es: "Ob gestählte Astralkörper oder gepflegte Waschbärleiber – bei Stefan Raabs Sprungfest zeigt die Prominenz, was sie hat und kann." Mit dabei seien Sängerin Fernanda Brandao, Moderatorin Annica Hansen, Schauspieler Tom Beck und Moderator Sebastian Deyle vom Sprungturm, wie immer Turner Fabian Hambüchen und der musizierende Extremsportler Joey Kelly. Einer wird fehlen und vielleicht immer noch zum lieben Gott beten, dass er das Krankenhaus laufend verlassen kann.

tso/dpa/AFP

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