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Niemand versteht Heidi Klum

Obwohl Heidi Klum seit Jahren in den USA lebt, hapert es bei dem Model mit der englischen Sprache. Das behaupten die Produzenten der Show "America's Got Talent", bei der Klum in der Jury sitzt.

Von Frank Siering, Los Angeles

  Heidi Klum sorgt nicht nur hierzulande mit ihren eigenwilligen Wortschöpfungen für Lacher. Auch in ihrer Wahlheimat USA ist die Deutsche nicht immer zu verstehen.

Heidi Klum sorgt nicht nur hierzulande mit ihren eigenwilligen Wortschöpfungen für Lacher. Auch in ihrer Wahlheimat USA ist die Deutsche nicht immer zu verstehen.

  • Frank Siering

Heidi Klum ist Kritik gewohnt. "Als Model musst du dir eine Elefantenhaut zulegen, sonst gehst du in diesem Business schnell unter", sagte die gebürtige Bergisch-Gladbacherin vor einiger Zeit in ihrer Sendung "Germany's next Topmodel". Nun ist Klum selbst in die Schusslinie geraten - eine ungewohnte Situation für die erfolgsverwöhnte 39-Jährige. Mehrere US-Medien berichten, dass es bei den aktuell stattfindenen Aufzeichnungen für die Castingshow "America's Got Talent" erhebliche Probleme mit Klums starkem deutschen Akzent gäbe. Das Model sitzt in der achten Staffel der Talentshow in der Jury.

Das Klatschportal "RadarOnline" zitiert einen Produzenten, der Angst davor hat, dass die Show in der laufenden Saison floppen könnte, weil "Heidis deutscher Akzent so stark ist, dass viele Kandidaten sie einfach nicht verstehen". Die Aufzeichnung von "America's Got Talent" sei angeblich wegen Klum schon mehrfach gestoppt worden. "Heidi könnte auch gleich Deutsch sprechen, so schwer ist es manchmal, ihr Englisch zu verstehen", so der Produzent zu "RadarOnline".

Klum, die recht spontan für die ausgeschiedene Jurorin Sharon Osbourne eingesprungen ist, hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Bemängelt hat sie nur die Kleiderauswahl am Set. Da sie für Nachdrehs oft die Kleidung vom Vortag tragen müsse, gab es schon den einen oder anderen "Riechvorfall", sagte Klum der amerikanischen Ausgabe des "OK!"-Magazins. Und weiter: "Für mich ist es komisch, dieselbe Kleidung manchmal drei Tage hintereinander tragen zu müssen."

Nach einem misslungenen Versuch, ein Kleid zwischen den Aufzeichnungen reinigen zu lassen, sollen auch ihre Jury-Kollegen bemerkt haben, dass Klum unangenehm rieche. Howard Sterns feine Nase spürte den Gestank angeblich zuerst auf. Als er fragte, wer oder was so rieche, antwortete Klum laut "OK!": "Das bin ich. Es ist das Kleid. Es ist Käse." Der Vorfall sei ihr unheimlich peinlich gewesen, so Klum. "Es war furchtbar." Dass sie nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA als Moderatorin belächelt wird, scheint die 39-Jährige dagegen nicht zu stören.

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