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Schokolade, Schmuck und Spitze

Blumen, Grußkarten und Pralinen gelten als Standard, doch dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt: Der Valentinstag am 14. Februar ist weltweit der Tag der Liebesgrüße.

Um die Ursprünge des Tages der Liebenden ranken sich verschiedene Legenden. Einer Überlieferung zufolge geht der Valentinstag auf einen Italiener zurück: den Heiligen Valentin von Terni, der am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens hingerichtet wurde. Zuvor soll er trotz kaiserlichen Verbots Paare getraut haben. Den frisch Verheirateten hatte "San Valentino" Blumen aus seinem Garten geschenkt. Heute gilt er als Patron der Liebenden, sein Namenstag ist der 14. Februar. Zu "San Valentino" schenken sich verliebte Paare von Mailand bis Messina Blumen und gehen romantisch essen.

Eine besondere Idee hatte vor 14 Jahren der "Club di Giulietta" in Verona, der sich ganz der Shakespeare-Tragödie von Romeo und Julia gewidmet hat. Der Club hat den Wettbewerb "Cara Giulietta" ("Liebe Julia") ins Leben gerufen. Dabei schreiben jedes Jahr tausende Menschen aus aller Welt Liebesbriefe an die einfache Adresse: Giulietta - Verona - Italien. Eine Jury wählt die schönsten Zeilen aus und prämiert den Gewinner am Valentinstag.

Pinke Herzen für Vierbeiner

In den USA ist der Valentinstag traditionell der Tag der Blumen, der Schokolade, des Schmucks und der Spitzenunterwäsche. Bedacht werden inzwischen nicht nur Partner, sondern auch andere Hausgenossen. Geschenke für Haustiere liegen in diesem Jahr im Trend. In Tiergeschäften wimmelt es geradezu von herzförmigen Fressnäpfen und Snacks, süßlich-pinkfarbenen warmen Decken und Halsbändern mit Herzchen oder auch sogar Kussmund - alles für "Spot" und "Fluffy". Die Artikel finden reißenden Absatz.

In Großbritannien, wo der "Tag der Verliebten" eine lange Tradition hat, sind die Valentins-Vermarkter dagegen nicht mehr allzu einfallsreich. Wie üblich reichen die Geschenkangebote vom obligatorischen Rosenstrauß bis zur Tour mit dem Kreuzfahrtschiff "Queen Elizabeth 2" - je nach Geldbeutel. Halbwegs originell wirkt noch das Angebot von Boxershorts mit aufgenähter Tasche für den iPod gleich neben dem "Eingriff", der früher profan Hosenschlitz genannt wurde. Als kulinarische Kreation dieses Jahres gilt eine Schokoladen- Pizza mit Mascarpone und Kirschen für umgerechnet fünf Euro.

Zwei Valenstintage in China

Derweil werden auch Klagen an der nahezu totalen Kommerzialisierung laut. Die Zeitung "Evening Standard" rechnete vor, dass nicht wenige Geschäfte "stinknormale" Pralinen in Herzformen und rosa Verpackung mit einem Preisaufschlag von 150 Prozent anbieten. Kommentar: "Wir zahlen einen hohen Preis für Romantik".

In China hat der Valentinstag am 14. Februar noch keine Tradition, er wird inzwischen aber von jungen und meist noch unverheirateten Paaren in den modernen Städten entdeckt. Chinesen begehen den Tag mit Partys, einem romantischen Essen oder einem Kinobesuch. Manche machen sich auch kleine Geschenke. Geschäfte, Bars und Restaurants nehmen den Tag als willkommenen Anlass für besondere Angebote. Im August gibt es noch einen eigenen chinesischen "Valentinstag".

Bier mit Schokoladengeschmack

Für Japanerinnen kann der Valentinstag in regelrechten Stress ausarten. Im Land der aufgehenden Sonne muss nämlich "Sie" mit einem Präsent aufwarten. Meist dreht es sich dabei um Schokolade, aber nicht etwa irgendeine profane Tafel. Es muss etwas Besonderes sein. Damit die Auswahl leichter fällt, bieten Zeitungen oder Kaufhäuser jede Menge an Ideen - von Schokoladenkuchen über selbst gemachte Schokolade bis zu Bier mit Schokogeschmack und Schokolade in Form von Werkzeug wie Schoko-Schraubenzieher oder Schoko-Hammer.

Dabei gilt es nicht nur, an den Angehimmelten zu denken und sich mit dem eigenen Geschenk von möglichen Nebenbuhlerinnen zu unterscheiden: Daneben gibt es auch "giri-choco", "Pflichtschokolade" für Kollegen und Vorgesetzte. Damit "Sie" aber auch auf ihre Kosten kommt, gibt es im März den "White Day", an dem "Er" sich revanchiert: meist mit weißer Schokolade.

DPA/DPA

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