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Verona Pooths Chauffeur gesteht brutalen Mord an Ehefrau

Er fuhr Verona Pooth und ihre Kinder durch die Gegend. Doch dann wurde Jens H. wegen Mordverdachts festgenommen. Vor Gericht hat der Chauffeur die Tat nun gestanden - und dabei extrem grausame Details geschildert.

Verona Pooth und ihr Chauffeur

Der frühere Chauffeur von Verona Pooth (l.) hat vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

Es war ein gewaltiger Schock für Verona Pooth, als ihr Chauffeur Jens H. im vergangenen August von der Polizei festgenommen wurde: Der Mann, der die Werbeikone in seiner Limousine durch die Gegend kutschiert und dem sie sogar ihre Kinder anvertraut hat, soll seine Ehefrau umgebracht haben. 

Jens H. war seit Anfang 2015 im Dienst der Familie. "Er hat zwei Töchter, ich zwei Jungs, darüber sind wir auf längeren Fahrten schnell ins Gespräch gekommen. Er war meinen Kindern total sympathisch, konnte gut mit ihnen umgehen", sagte Verona Pooth im August dem stern. "Jens war ja auch Bodyguard und hat einen Waffenschein, darauf fahren Jungs natürlich total ab. Dadurch ist er mir nahe gekommen in der kurzen Zeit." Der Chauffeur habe ihre Kinder auch schon mal allein gefahren. Die plötzliche Festnahme war für die 47-Jährige ein Schock: "Man kann das gar nicht glauben, dass ein Mann, der so gewissenhaft war, zu einem Mord fähig sein soll."

Verona Pooth: Ihr Chauffeur gesteht

Doch genau das hat Jens H. nun vor Gericht gestanden. Der Angeklagte gab zum Auftakt des Mordprozesses am Donnerstag zu, am 13. August seine Frau getötet zu haben. Zwischen dem Paar sei es an dem Tag zu einem heftigen Streit gekommen. Jens H. war nach eigener Aussage stark angetrunken und hat seine Frau Ana H. betäubt. Sein Anwalt schildert weiter: "Unserem Mandanten (...) kam sodann spontan der Gedanke, seine Ehefrau mittels Kabelbinder zu erdrosseln."

Danach habe der Chauffeur und Leibwächter seine tote Frau ins Bad geschleift, wo er ihr zehn Mal ein Messer in die Brust rammte. Anschließend schnitt er ihr mit einer Gartenschere acht Finger ab.

Für die Grausamkeit der Tat hat Jens H. "keine Erklärung". Seine Verteidiger machten jedoch mildernde Umstände wegen starken Drogen- und Alkohol-Konsums geltend.

Welches Urteil der Angeklagte zu erwarten hat, wird das Gericht klären. 14 Prozesstage sind angesetzt.

che
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