Sie sind alle wunderhübsch, haben tolle Körper, schicke Kleider und irgendein Talent. Doch nur eine der 89 Teilnehmerinnen kann Miss Universe werden - dieses Jahr durfte sich eine Amerikanerin freuen.
Alle Jahre wieder ist es soweit: Die Miss Universe wird gewählt. Aber die schönste Frau der Welt soll natürlich nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas auf dem Kasten haben - und sich für den guten Zweck einsetzen. 89 Teilnehmerinnen aus aller Welt traten am vergangenen Mittwoch bei der Misswahl in Las Vegas gegeneinander an. In Bikini und in Abendrobe präsentierten sie ihre äußerlichen Vorzüge, im Talentteil und der Fragerunde konnten die Damen mit ihrer Persönlichkeit punkten.
Ins Rennen gingen unter anderem Miss Australia, Renae Ayris, Miss Russia, Elizabeth Golovanova , Miss Brazil, Gabriela und Miss France, Marie Payet - doch so gut sie sich auch im Strandoutfit machten, aufs Treppchen schaffte es keine von ihnen. Die deutsche Teilnehmerin Alicia Endemann auch nicht - sie war schon früh ausgeschieden.
Die diesjährige Gewinnerin stammt aus den USA: Die 20-jährige Olivia Culpo aus Rhode Island überzeugte die Jury besonders mit ihrer Cello-Einlage. Die junge Frau, die aus einer Musikerfamilie stammt, sammelte aber auch bei ihrem Interview Punkte - der Jury gefiel, was sie hörte. Auf die Frage, ob sie in ihrem Leben je etwas bereut hat, antwortete sie diplomatisch-amerikanisch: "Nun, zuallererst möchte ich sagen, dass man von jeder Erfahrung - egal, ob gut oder schlecht - lernt."