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Geburt des Royal Babys findet ohne Ministerin statt

Es klingt absurd, doch es ist ein jahrhundertealter britischer Brauch: Die Geburt eines möglichen Thronfolgers wird vom Innenminister beaufsichtigt. Ressortchefin May will mit der Tradition brechen.

"Anwesenheit wohl nicht erforderlich": Großbritannines Innenministerin Theresa May will bei Kate und Williams Baby keine Geburtshilfe leisten.

"Anwesenheit wohl nicht erforderlich": Großbritannines Innenministerin Theresa May will bei Kate und Williams Baby keine Geburtshilfe leisten.

Der unmittelbar bevorstehenden Geburt des ersten Kindes von Herzogin Kate undPrinz William wird entgegen der Tradition kein britischer Minister beiwohnen. Sie werde nicht anwesend sein, wenn das Royal Baby geboren werde, teilte Innenministerin Theresa May am Dienstag nicht ohne Schmunzeln mit. Jahrhundertelang war es in Großbritannien Usus, dass der Innenminister bei der Geburt eines potenziellen Thronfolgers assistierte, um einen möglichen Betrug zu verhindern.

Als Königin Elizabeth II. 1926 das Licht der Welt erblickte, sei seines Wissens der Innenminister anwesend gewesen, sagte Michael Ellis vom Parlamentsinnenausschuss, der May am Dienstag anhörte. Er hatte der Ministerin auch die Frage gestellt, ob sie vorhabe, Kate beizustehen. Diese antwortete zwar ernst, aber mit einem Lächeln, dass ihre Anwesenheit wohl nicht erforderlich sei. Prinz Williams Ehefrau Kate soll ihr Baby im Krankenhaus St. Mary's in London zur Welt bringen. Die Geburt wird jederzeit erwartet.

mad/AFP/AFP

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