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Kevin Costner siegt gegen Stephen Baldwin

Stephen Baldwin fühlte sich im Rahmen eines Geschäftes mit dem Energiekonzern BP hintergangen und forderte mindestens 17 Millionen Dollar Schadenersatz von Kevin Costner - ohne Erfolg.

  Im Streit um ein Geschäft mit BP kann Schauspieler Kevin Costner sich als glücklichen Sieger betrachten

Im Streit um ein Geschäft mit BP kann Schauspieler Kevin Costner sich als glücklichen Sieger betrachten

Nur zwei Stunden nach dem Schlussplädoyer schmetterten die Geschworenen die Schadenersatzforderung von Stephen Baldwin ab. Dieser hatte behauptet, von Kevin Costner und dessen Geschäftspartner Patrick Smith bei einem Millionen-Deal mit dem Energieunternehmer BP ausgeschlossen worden zu sein und deshalb mindestens 17 Millionen US-Dollar Kompensation verlangt.

Costner hatte 2010 nach der Ölpest im Golf von Mexiko 32 von ihm und seinem Bruder entwickelte Maschinen zur Reinigung von ölverseuchtem Wasser an BP verkauft. Baldwin war zwar als Investor beteiligt, stieg jedoch kurz vor dem Deal aus und verkaufte seine Anteile an Costners Unternehmen. Wie der 46-jährige Schauspieler vor Gericht behauptete, habe Costner ihm zum Verkauf geraten - und sei deshalb schuld daran, dass Baldwin beim lukrativen Geschäft mit BP kein Stück vom Kuchen abbekommen habe.

Baldwins Anwalt James Cobb gab sich nach der Niederlage vor Gericht enttäuscht und erklärte: "Wir haben angenommen, dass wir ziemlich überzeugend beweisen konnten, dass diese beiden Männer, Mr. Costner und Mr. Smith, uns betrogen haben. Die Geschworenen haben das anders gesehen, aber wir respektieren ihr Urteil."

hw/Bang

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